Weil sie die Seelen frohlich macht?

Protestantische Musikkultur seit Martin Luther Katalog zur Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen vom 22. April bis zum 23. September 2012

edited by Cordula Timm-Hartmann

Book cover: Weil sie die Seelen frohlich macht?

Extent: 240 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Music & Performing Arts, Religious Studies

Series: Kataloge der Franckeschen Stiftungen

Series volume number: 28

Language: German

Paperback (Published)

(June 2012)

ISBN: 9783447066990

8.27 x 10.24 inches

Price: $35.00

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Martin Luther hat der Musik einen besonderen Stellenwert eingeraumt. Seine Lieder waren mit anderen reformatorischen Liedschopfungen das Markenzeichen der jungen evangelischen Kirche. Luthers hohe Wertschatzung der Musik “nachst der Theologie” als Schopfungsgabe Gottes an den Menschen, als Sprache des Glaubens und des Evangeliums, wurde mit der Entstehung des protestantischen Kantorenamts in die Praxis umgesetzt. Der auf die Reformatoren zuruckgehenden Bildungsaufgabe der Kirchenmusik, die sich im doppelten Auftrag des protestantischen Kantors als Leiter der singenden Gemeinde und der musikalischen Bildung in der Schule aussert, wird bis in die heutige Zeit eine besondere Rolle zugemessen. Die Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen 2012 macht den Weg der protestantischen Musik mit reprasentativen Exponaten wie Gesangbuchern und Musikalien aus funf Jahrhunderten, Musikerportrats, Schriften und Horstationen sicht- und horbar. Der von Cordula Timm-Hartmann herausgegebene Katalog stellt die Entwicklung der protestantischen Musikkultur, die Einheit von “Singen und Sagen”, in verschiedenen Essays und zahlreichen Abbildungen dar. Die Beitrage gehen dabei ebenso auf die Bedeutung Luthers fur das Kirchenlied der Reformation ein wie auch auf die Pflege der Kirchenmusik in unterschiedlichen Epochen, auf das Werk einzelner Personlichkeiten und auf die Musik- und Gesangbuchkultur im Halleschen Pietismus. Die Ausstellung ist vom 22. April bis zum 23. September 2012 im Historischen Waisenhaus, Halle zu sehen.

  • Edited by Cordula Timm-Hartmann