Jakob Andreaes Vermittlungstätigkeit
Kommunikative Theologie
By (author) Stefan Aderhold
Hardback (Published)
(April 2026)
ISBN: 9783161646690
6.1 x 9.13 inches
Price: $270.00
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Acting as mediator in an era of confessional conflict, Jakob Andreae profoundly shaped Lutheran confessional identity. Stefan Aderhold focuses on the Tubingen theologian’s extensive correspondence and communication-driven approach – offering a fresh perspective on a combative yet conciliatory theologian of early modern history.
English summary: Acting as mediator in an era of confessional conflict, Jakob Andreae profoundly shaped Lutheran confessional identity. Stefan Aderhold focuses on the Tubingen theologian’s extensive correspondence and communication-driven approach – offering a fresh perspective on a combative yet conciliatory theologian of early modern history. German description: Ohne Zweifel spielt der Tubinger Theologe Jakob Andreae fur die lutherische Konfessionsbildung eine tragende Rolle. Auf der Suche nach einem einheitlichen Bekenntnis beschaftigte er sich – uberaus streitbar, zuweilen wohl auch unbelehrbar, und doch stets um Ausgleich bemuht – sein Leben lang mit der Frage nach der angemessenen Kommunikation der lutherischen Lehre. Durch die quantitative und qualitative Erschliessung des grossen Quellenschatzes, insbesondere der Korrespondenz Andreaes, legt Stefan Aderhold neue Erkenntnisse zu dessen Person und Mitwirkung an den konfessionsbildenden Prozessen offen und arbeitet die immense Bedeutung von dessen kommunikativ-dialogischer Theologie fur die Beforderung der lutherischen Konkordie heraus. Auf diese Weise leistet er auch wichtigen Beitrag zu einer theologiegeschichtlichen Neubewertung Andreaes.
A. Einleitung I. Explikation des Themas II. Forschungsstand III. Gliederung B. Dimensionen der Konkordienbemuhungen Andreaes I. Biographische Aspekte: Leben und Werk Jakob Andreaes II. Theologische Aspekte: Der Einfluss Erhard Schnepfs und Johannes Brenz' III. Politische Aspekte: Andreae im Dienst der Fursten IV. Andreaes Briefwechsel: Quantitative Analyse und statistische Befunde C. Andreaes Mitwirkung an konfessionsbildenden Prozessen I. ""Pfaffengezenck"" - Andreaes Relativierung innerprotestantischer Differenzen (1556-1563) I.1 Das Scheitern des Wormser Religionsgesprachs und der Frankfurter Rezess (1557/58) I.2 Konkordienbemuhungen mit Johannes Calvin I.3 Bartholomaus Hagen und die Stuttgarter Synode (1559) I.4 Der Bericht von der Einigkeit und Uneinigkeit (1560) I.5 Verhandlungen mit Theodor Beza und Guillaume Farel: Die Reise zum Religionsgesprach in Poissy (1561) I.6 Andreaes Vermittlung im Konflikt mit Victorinus Strigel (1562) I.7 Andreaes Vermittlung im Konflikt zwischen Johannes Marbach und Hieronymus Zanchi (1563) I.8 Zusammenfassung: Andreaes Verhaltnisbestimmung von Frieden und Wahrheit II. ""Videtur totus mundus Zwingliani?e??"": Frontbildungen (1564-1572) II.1 Der Bruch mit dem Calvinismus: Das Maulbronner Kolloquium (1564) II.2 Das Scheitern der Frontbildung gegen die kurpfalzischen Theologen (1564) II.3 Der erste Konkordienversuch (1568-1570): Die Unionsartikel II.4 Der Zerbster Konvent und die Wittenberger Promotionsdisputationen (1570) II.5 Anfeindungen und Resignation (1570-1572) II.6 Zusammenfassung: Andreaes Doppelstrategie - demonstrative Einigkeit, grosstmoglicher Konsens III. ""Auch jn Antithesi einig"": Der zweite Konkordienversuch (1573-1577) III.1 Religionspolitische Verschiebungen: Die Schwabisch-Braunschweigische Koalition gegen Wittenberg (1572) III.2 Sechs Predigten uber die Spaltungen der Augsburger Konfessionsverwandten (1573) III.3 Die Schwabisch-Sachsische Konkordie und die Maulbronner Formel III.4 Andreaes Abgrenzung gegenuber Reformierten (1574-1575) III.5 Ein gesamtprotestantischer Einigungsversuch? (1575) III.6 Die Entstehung des Torgischen Buchs (1576) III.7 Die Entstehung der Konkordienformel im Kloster Berge (1577) III.8 Zusammenfassung: Andreae - der Architekt der Konkordie IV. ""In warhafftiger Christlicher Einigkeit gesterckt"": Sicherung des Bekenntnisses (1577-1590) IV.1 Der Weg zum Konkordienbuch: Andreaes Bemuhungen um Kurfurst Ludwig VI. von der Pfalz IV.2 Zwischen den Fronten: Andreaes Vermittlungsbemuhungen wahrend der lutherischen Konfessionalisierung Kursachsens IV.3 Ausblick: Der Streiter fur die Wahrheit? Die letzten Lebensjahre D. Resume I. Concordia et Confessio: Das Verhaltnis von Bekenntnisbildung und Vermittlungswillen in seiner Einordnung II. Andreaes Verhaltnis zu anderen streng konfessionell-lutherischen Theologen: Theologische Nahe - politische Distanz III. Kommunikationsorientierte Theologie und Fruhorthodoxie ~GER~A. Einleitung I. Explikation des Themas II. Forschungsstand III. Gliederung B. Dimensionen der Konkordienbemuhungen Andreaes I. Biographische Aspekte: Leben und Werk Jakob Andreaes II. Theologische Aspekte: Der Einfluss Erhard Schnepfs und Johannes Brenz' III. Politische Aspekte: Andreae im Dienst der Fursten IV. Andreaes Briefwechsel: Quantitative Analyse und statistische Befunde C. Andreaes Mitwirkung an konfessionsbildenden Prozessen I. ""Pfaffengezenck"" - Andreaes Relativierung innerprotestantischer Differenzen (1556-1563) I.1 Das Scheitern des Wormser Religionsgesprachs und der Frankfurter Rezess (1557/58) I.2 Konkordienbemuhungen mit Johannes Calvin I.3 Bartholomaus Hagen und die Stuttgarter Synode (1559) I.4 Der Bericht von der Einigkeit und Uneinigkeit (1560) I.5 Verhandlungen mit Theodor Beza und Guillaume Farel: Die Reise zum Religionsgesprach in Poissy (1561) I.6 Andreaes Vermittlung im Konflikt mit Victorinus Strigel (1562) I.7 Andreaes Vermittlung im Konflikt zwischen Johannes Marbach und Hieronymus Zanchi (1563) I.8 Zusammenfassung: Andreaes Verhaltnisbestimmung von Frieden und Wahrheit II. ""Videtur totus mundus Zwingliani?e??"": Frontbildungen (1564-1572) II.1 Der Bruch mit dem Calvinismus: Das Maulbronner Kolloquium (1564) II.2 Das Scheitern der Frontbildung gegen die kurpfalzischen Theologen (1564) II.3 Der erste Konkordienversuch (1568-1570): Die Unionsartikel II.4 Der Zerbster Konvent und die Wittenberger Promotionsdisputationen (1570) II.5 Anfeindungen und Resignation (1570-1572) II.6 Zusammenfassung: Andreaes Doppelstrategie - demonstrative Einigkeit, grosstmoglicher Konsens III. ""Auch jn Antithesi einig"": Der zweite Konkordienversuch (1573-1577) III.1 Religionspolitische Verschiebungen: Die Schwabisch-Braunschweigische Koalition gegen Wittenberg (1572) III.2 Sechs Predigten uber die Spaltungen der Augsburger Konfessionsverwandten (1573) III.3 Die Schwabisch-Sachsische Konkordie und die Maulbronner Formel III.4 Andreaes Abgrenzung gegenuber Reformierten (1574-1575) III.5 Ein gesamtprotestantischer Einigungsversuch? (1575) III.6 Die Entstehung des Torgischen Buchs (1576) III.7 Die Entstehung der Konkordienformel im Kloster Berge (1577) III.8 Zusammenfassung: Andreae - der Architekt der Konkordie IV. ""In warhafftiger Christlicher Einigkeit gesterckt"": Sicherung des Bekenntnisses (1577-1590) IV.1 Der Weg zum Konkordienbuch: Andreaes Bemuhungen um Kurfurst Ludwig VI. von der Pfalz IV.2 Zwischen den Fronten: Andreaes Vermittlungsbemuhungen wahrend der lutherischen Konfessionalisierung Kursachsens IV.3 Ausblick: Der Streiter fur die Wahrheit? Die letzten Lebensjahre D. Resume I. Concordia et Confessio: Das Verhaltnis von Bekenntnisbildung und Vermittlungswillen in seiner Einordnung II. Andreaes Verhaltnis zu anderen streng konfessionell-lutherischen Theologen: Theologische Nahe - politische Distanz III. Kommunikationsorientierte Theologie und Fruhorthodoxie,
A. Einleitung
I. Explikation des Themas
II. Forschungsstand
III. Gliederung
B. Dimensionen der Konkordienbemühungen Andreaes
I. Biographische Aspekte: Leben und Werk Jakob Andreaes
II. Theologische Aspekte: Der Einfluss Erhard Schnepfs und Johannes Brenz'
III. Politische Aspekte: Andreae im Dienst der Fürsten
IV. Andreaes Briefwechsel: Quantitative Analyse und statistische Befunde
C. Andreaes Mitwirkung an konfessionsbildenden Prozessen
I. „Pfaffengezenck" - Andreaes Relativierung innerprotestantischer Differenzen (1556-1563)
I.1 Das Scheitern des Wormser Religionsgesprächs und der Frankfurter Rezess (1557/58)
I.2 Konkordienbemühungen mit Johannes Calvin
I.3 Bartholomäus Hagen und die Stuttgarter Synode (1559)
I.4 Der Bericht von der Einigkeit und Uneinigkeit (1560)
I.5 Verhandlungen mit Theodor Beza und Guillaume Farel: Die Reise zum Religionsgespräch in Poissy (1561)
I.6 Andreaes Vermittlung im Konflikt mit Victorinus Strigel (1562)
I.7 Andreaes Vermittlung im Konflikt zwischen Johannes Marbach und Hieronymus Zanchi (1563)
I.8 Zusammenfassung: Andreaes Verhältnisbestimmung von Frieden und Wahrheit
II. „Videtur totus mundus Zwinglianiζειν": Frontbildungen (1564-1572)
II.1 Der Bruch mit dem Calvinismus: Das Maulbronner Kolloquium (1564)
II.2 Das Scheitern der Frontbildung gegen die kurpfälzischen Theologen (1564)
II.3 Der erste Konkordienversuch (1568-1570): Die Unionsartikel
II.4 Der Zerbster Konvent und die Wittenberger Promotionsdisputationen (1570)
II.5 Anfeindungen und Resignation (1570-1572)
II.6 Zusammenfassung: Andreaes Doppelstrategie - demonstrative Einigkeit, größtmöglicher Konsens
III. „Auch jn Antithesi einig": Der zweite Konkordienversuch (1573-1577)
III.1 Religionspolitische Verschiebungen: Die Schwäbisch-Braunschweigische Koalition gegen Wittenberg (1572)
III.2 Sechs Predigten über die Spaltungen der Augsburger Konfessionsverwandten (1573)
III.3 Die Schwäbisch-Sächsische Konkordie und die Maulbronner Formel
III.4 Andreaes Abgrenzung gegenüber Reformierten (1574-1575)
III.5 Ein gesamtprotestantischer Einigungsversuch? (1575)
III.6 Die Entstehung des Torgischen Buchs (1576)
III.7 Die Entstehung der Konkordienformel im Kloster Berge (1577)
III.8 Zusammenfassung: Andreae - der Architekt der Konkordie
IV. „In warhafftiger Christlicher Einigkeit gesterckt": Sicherung des Bekenntnisses (1577-1590)
IV.1 Der Weg zum Konkordienbuch: Andreaes Bemühungen um Kurfürst Ludwig VI. von der Pfalz
IV.2 Zwischen den Fronten: Andreaes Vermittlungsbemühungen während der lutherischen Konfessionalisierung Kursachsens
IV.3 Ausblick: Der Streiter für die Wahrheit? Die letzten Lebensjahre
D. Résumé
I. Concordia et Confessio: Das Verhältnis von Bekenntnisbildung und Vermittlungswillen in seiner Einordnung
II. Andreaes Verhältnis zu anderen streng konfessionell-lutherischen Theologen: Theologische Nähe - politische Distanz
III. Kommunikationsorientierte Theologie und Frühorthodoxie
- By (author) Stefan Aderhold
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