Verbraucherschutz im Immobilienmaklerrecht.

Der Widerruf des Maklervertrages im Zeitalter der Digitalisierung.

By (author) Tim Wistokat

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Extent: 284 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law, Technical Sciences: Computer Science, Engineering, IT, & Math

Series: Schriften zum Bürgerlichen Recht

Series volume number: 570

Language: German

Hardback (Published)

(January 2024)

ISBN: 9783428190218

6.18 x 9.17 inches

Price: $101.00

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Makler sind bei Abschluss eines Online-Maklervertrages verpflichtet, Verbrauchern ein Widerrufsrecht einzuraumen. Bei einem Verstoss kann sich der Verbraucher von seiner Pflicht zur Zahlung der Provision auch dann losen, wenn er die Fruchte der Maklerleistung nutzt und den Kaufvertrag schliesst. Die Arbeit beschaftigt sich vor diesem Hintergrund mit zahlreichen praktischen Fragestellungen, zeigt Losungsansatze auf und spricht sich gegen einen uberbordenden Verbraucherschutz im Maklergeschaft aus.


English summary: Real estate agents are bound to grant consumers a right of cancellation when concluding an online brokerage contract. Consumers thereby can release themselves from the obligation to pay commission in individual cases, even if they conclude the purchase contract. Against this background, the doctorate deals with numerous useful problems and, as a result, advocates a shift away from the obligation to provide information about the right of cancellation when concluding the online brokerage contract. German description: Die Digitalisierung des Maklergeschafts hat dazu gefuhrt, dass der Abschluss eines Maklervertrages zwischen dem Maklerkunden und dem Makler regelmassig online im Internet zustande kommt. Der Makler ist dann verpflichtet, seinen Kunden uber das Verbraucherwiderrufsrecht zu belehren. Sofern dies nicht ordnungsgemass geschieht, ist der Maklervertrag innerhalb einer Frist von einem Jahr und 14 Tagen widerrufbar. Macht der Maklerkunde davon Gebrauch, ist er auch dann nicht zur Zahlung der Maklerprovision verpflichtet, wenn er die Fruchte der Maklerleistung nutzt und den notariellen Kaufvertrag schliesst. Vor diesem Hintergrund beschaftigt sich die Arbeit mit weiteren zahlreichen praktischen Problemstellungen, die aus dem Abschluss eines Online-Maklervertrages resultieren und pladiert, insbesondere vor dem Hintergrund der rein erfolgsabhangigen Vergutung des Maklers, auf eine Abkehr von der Pflicht zur Belehrung uber das Widerrufsrecht bei Abschluss des Maklervertrages.

A. Einleitung

B. Der Widerruf des Immobilienmaklervertrages
Sinn und Zweck von Verbraucherschutz – Verbraucherschutz vor dem 13.06.2014 – Die
Übergangsregelung des Art. 229 § 32 Abs. 2 Nr. 3 EGBGB – Die Richtlinie 2011/83/EU
über die Rechte der Verbraucher – Verbraucherschutz seit 13.06.2014 – Der
Online-Maklervertrag gemäß § 652 Abs. 1 BGB – Der Maklervertrag als
Dienstleistungsvertrag – Der Maklervertrag als Verbrauchervertrag – Der Maklervertrag
als Fernabsatzvertrag – Der Maklervertrag als Vertrag außerhalb von
Geschäftsräumlichkeiten – Die Widerrufsbelehrung des Maklerkunden – E-Commerce im
digitalisierten Maklerrecht – Widerrufsrecht in der Praxis – Einschränkungen des
Widerrufsrechts – Neues Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten

C. Schlussbetrachtung und Ergebnisse
Entwicklung des Widerrufsrechts bei Abschluss des Maklervertrages – Differenzierung
der Maklervertragsverhältnisse – Auswirkungen in der Praxis – Durchgriffswirkung nach
neuem Recht – Ausschluss des Widerrufsrechts gemäß § 312 Absatz 4 Satz 2 BGB analog –
Rechtsmissbrauch des Widerrufsrechts – Ablehnung eines Widerrufsrechts im Maklerrecht
– Vorschlag de lege ferenda

Literatur- und Stichwortverzeichnis

  • By (author) Tim Wistokat