Schutzgüter in der Filmkulisse

By (author) John Riecken Series edited by Haimo Schack

Book cover: Schutzgüter in der Filmkulisse

Extent: 223 pages

Publisher: V&R unipress

Subjects: Law

Series: Schriften zum deutschen und internationalen Personlichkeits- und Immaterialguterrecht

Language: German

Hardback (Published)

(September 2011)

ISBN: 9783899718973

6.46 x 9.69 inches

Price: $94.00

In stock

Zum Lizenzierungserfordernis bei der Nutzung von Requisiten.


English summary: It is extremely important for movies to be able to depict real life. Third-party rights are unavoidably affected in this depiction. To free the filmmaker from managing other creator’s rights, the lawmakers have issued the copyright limitation of Section 57 of German Copyright Law (UrhG) for the incidental inclusion. This legal standard is construed rather strictly. According to the law, the inclusion of a prop shall not be considered incidental if it is intentionally used in a movie. The author went further and found it is not a question of being incidental, but rather a question of the audience’s perception. In addition to the copyright law, this work deals with design patent law, trademark law and with personal rights. With support from many practical examples, this work addresses judges and lawyers as well as the movie industry. german description: Fur die meisten Spiel- und Fernsehfilme ist es von grosser Bedeutung, die Wirklichkeit abzubilden. Dabei werden unvermeidlich Rechte Dritter beruhrt. Um die Freiheit der Filmschaffenden nicht durch Urheberrechte anderer Kreativer allzu sehr einzuengen, hat der Gesetzgeber u.a. die Schranke des 57 UrhG fur unwesentliches Beiwerk geschaffen. Diese Norm wird eher streng ausgelegt. So gilt das Beiwerk nicht mehr als unwesentlich, wenn es absichtlich als Requisite eingesetzt wurde. Dem geht der Verfasser ausfuhrlich nach – mit dem Ergebnis, dass es nicht auf die zufallige Wiedergabe ankommt, sondern auf die Wahrnehmung durch die Zuschauer. Neben dem Urheberrecht behandelt die Arbeit das Geschmacksmuster-, das Marken- und das Personlichkeitsrecht. Mit zahlreichen praktischen Beispielen richtet sie sich an Richter und Rechtsanwalte genauso wie an die Filmindustrie.

Dr. John Riecken studierte Rechtswissenschaften an der Universität Kiel. Den Juristischen Vorbereitungsdienst leistete er im Landgerichtsbezirk Kiel des Oberlandesgerichts Schleswig ab. Nach medienrechtlich ausgerichteten Stationen in Hamburg und New York ist er mittlerweile als Anwalt in einer Hamburger Medienrechtskanzlei tätig.

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