Negotiorum gestio – Geschäftsführung ohne Auftrag
Zu Entstehung, Kontinuität und Wandel eines Gemeineuropäischen Rechtsinstituts
By (author) Gunter Deppenkemper Series edited by Christian von Bar Series edited by Hans Schulte-Nölke Series edited by Fryderyk Zoll
Hardback (Published)
(December 2014)
ISBN: 9783847102939
6.5 x 9.29 inches
Price: $375.00
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Alle kontinentaleuropaischen Gesetze kennen Regelungen zur Geschaftsfuhrung ohne Auftrag. Diese berucksichtigen, dass sich grundsatzlich niemand in fremde Angelegenheiten einmischen soll, es bisweilen aber gesellschaftlich erwunscht ist, dass ein Dritter sich helfend Geschaften desjenigen annimmt, der seine Interessen selbst nicht wahren kann. Der Autor stellt die Hintergrunde der Regelungen und ihr Wirken bis in die geltenden Gesetze und im DCFR dar und bringt Literatur aus ganz verschiedenen Epochen und Orten juristischen Denkens ein. Damit entsteht eine neue, grundsolide Basis fur die Diskussion um gemeinsame Ansatzpunkte fur ein europaisches Recht der negotiorum gestio.
English summary: All continental European laws recognise provisions on actions performed without due authority. These provisions stipulate that in principle noone may intervene in the affairs of others, although from time to time it is socially desirable for third parties to assist in the affairs of those who cannot safeguard their own interests themselves. Deppenkemper gives an account of the historical, economic and sociological backgrounds behind these regulations and their continuing effects in the current laws and in the DCFR (Draft Common Frame of Reference). Numerous bibliographical references bring together authors from very different periods and places of judicial expertise for debate. In this way, Deppenkemper creates a new, solid foundation for discussion on common starting points for a European law of negotiorum gestio. German description: Alle kontinentaleuropaischen Gesetze kennen Regelungen zur Geschaftsfuhrung ohne Auftrag. Diese berucksichtigen, dass sich grundsatzlich niemand in fremde Angelegenheiten einmischen soll, es bisweilen aber gesellschaftlich erwunscht ist, dass ein Dritter sich helfend Geschaften desjenigen annimmt, der seine Interessen selbst nicht wahren kann. Der Autor stellt die geschichtlichen, okonomischen und soziologischen Hintergrunde der Regelungen und ihr Fortwirken bis in die geltenden Gesetze und im DCFR dar. Zahlreiche Literaturnachweise bringen Autoren aus ganz verschiedenen Epochen und Orten juristischen Denkens miteinander ins Gesprach. Damit entsteht eine neue, grundsolide Basis fur die Diskussion um gemeinsame Ansatzpunkte fur ein europaisches Recht der negotiorum gestio.
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