Maritime Schiedsgerichtsbarkeit in New York City

Rechtshistorische Betrachtung der Entwicklung einer eigenständigen maritimen Schiedsgerichtsbarkeit

By (author) Malte Brix

Book cover: Maritime Schiedsgerichtsbarkeit in New York City

Extent: 223 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: American Studies, Law

Series: Schriften zur Rechtsgeschichte

Series volume number: 228

Language: German

Hardback (Published)

(May 2025)

ISBN: 9783428193448

6.18 x 9.17 inches

Price: $95.00

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Die Arbeit untersucht die Entstehung der maritimen Schiedsgerichtsbarkeit in New York City seit der Kolonialzeit anhand von bislang nicht erforschten Originalquellen und ausgewahlten Schiedsspruchen verschiedener Institutionen. Eine uberragende Bedeutung kommt den Zusammenschlussen von Kaufleuten und den vielfaltigen maritimen Handelsbrauchen zu. Sie legten die Grundlage fur die detailliert dargestellte Grundungsgeschichte der Society of Maritime Arbitrators in New York City im Jahr 1963.


English summary: Maritime Arbitration in New York City. Legal History of the Development of an Independent Maritime Arbitration Jurisdiction: This thesis examines the emergence of maritime arbitration in New York City since the colonial period on the basis of previously unresearched original sources and selected arbitration awards from various institutions. The associations of merchants and the diverse maritime trade customs are of paramount importance. They laid the foundation for the establishment of the Society of Maritime Arbitrators in New York City in 1963, which is described in detail. German description: Die private Seehandelsschiedsgerichtsbarkeit hat eine enorme praktische Bedeutung im internationalen Seehandel. Die 1963 gegrundete Society of Maritime Arbitrators (SMA) mit Sitz in New York City ist eine bedeutsame Institution in diesem Bereich. Die Arbeit untersucht die Entstehung der eigenstandigen maritimen Schiedsgerichtsbarkeit in New York City seit der Kolonialzeit bis heute anhand von bislang noch nicht erforschten Originalquellen und ausgewahlten Schiedsspruchen verschiedener Institutionen. Durch die Auswertung des hauptsachlich in den Archiven der New York Historical Society und des New Netherland Institute in Albany aufgefundenen Materials gelingt es, die Zusammenschlusse von Kaufleuten und die vielfaltigen maritimen Handelsbrauche als Ausgangspunkt dieser Entwicklung zu identifizieren. So waren die Arbitration Committees der New York Chamber of Commerce und der New York Produce Exchange die Wegbereiter der Grundung der SMA als eigenstandiger Seehandelsschiedsgerichtsbarkeit in New York City.

A. Einführung
Einleitung und Forschungsgegenstand – Quellenlage

B. Die Geschichte des Seehandelsrechts
Erste Überlieferungen des Seerechts und des Seehandels – Das Seehandelsrecht im antiken Griechenland – Das Seehandelsrecht im antiken Rom – Das Seehandelsrecht im Frühmittelalter – Das Seehandelsrecht nach dem Zerfall des Römischen Reiches

C. Die Geschichte der Schiedsgerichtsbarkeit
Das Schiedsgericht im antiken Griechenland – Die Schiedsgerichtsbarkeit und der Zivilprozess im römischen Recht – Die Entwicklung der Schiedsgerichtsbarkeit seit dem Mittelalter

D. Die Entwicklung einer maritimen Schiedsgerichtsbarkeit in New York City
Die niederländische Kolonialzeit – Die englische Kolonialzeit – Die New York Chamber of Commerce – Die New York Produce Exchange – Die Society of Maritime Arbitrators

E. Die gegenwärtige Bedeutung der maritimen Schiedsgerichtsbarkeit
Die gegenwärtige Bedeutung der Schiedsgerichtsbarkeit für den internationalen Seehandel – Die gegenwärtige Bedeutung der SMA im Seehandel

F. Gesamtergebnis
Die Entstehung einer maritimen Schiedsgerichtsbarkeit in New York City – Die Handelsplätze als Ausgangspunkt – Die Bedeutung der Handelsbräuche und die lex mercatoria – Ausblick

  • By (author) Malte Brix

»Der Autor hat eine interessante Untersuchung zu einem bisher wenig behandelten Thema vorgelegt und dabei sowohl juristische als auch tatsächliche Fragen der Seeschiedsgerichtsbarkeit in New York von ihren Anfängen im 17. Jahrhundert bis heute herausgearbeitet. Das Buch ist damit sowohl für Historiker als auch für Juristen gleichermaßen lesenswert. Zum antiken Recht gibt es dagegen keine neuen Erkenntnisse. Die Darstellung ist stets klar und verständlich geschrieben, außerdem relativ knapp gehalten und damit erfreulicherweise entgegen dem Trend zu immer längeren Dissertationen.« Prof. Dr. Wolfram Buchwitz, in: Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte, 1-2/2026
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