“Kundenpräferenzen” als Rechtfertigungsgrund.

Zulässigkeit von Benachteiligungen Beschäftigter im Hinblick auf Interessen Dritter.

By (author) Melanie Buhk

Book cover: “Kundenpräferenzen” als Rechtfertigungsgrund.

Extent: 680 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: American Studies, German Studies, Law

Series: Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht

Series volume number: 338

Language: German

Paperback (Published)

(August 2016)

ISBN: 9783428149070

6.18 x 9.17 inches

Price: $202.00

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Ist es zulässig, dass ein Bekleidungsgeschäft für junge Mode im Hinblick auf die potentielle Kundschaft nur junges Verkaufspersonal anstellt oder dass eine gynäkologische Praxis mit Verweis auf die Präferenzen der Patientinnen ausschließlich weibliches Personal beschäftigt? Die Arbeit beleuchtet die Möglichkeiten der Benachteiligungsrechtfertigung im Hinblick auf Interessen Dritter nach US-amerikanischem, europäischem und deutschem Recht und entwickelt ein vierstufiges Prüfungsraster zur Lösung dieser Fälle.


»›Customer Preference‹ as a Justification«

Is a female-only hiring policy of an OB/GYN clinic regarding the preference of female patients for female physicians or a Chinese-only hiring policy of a Chinese restaurant with respect to the expectations of the restaurant visitors legal? After considering the U.S. law experiences and the EU law requirements, the dissertation develops a coherent system for determining if, and to what extent, customer preference constitutes a valid justification for employment discrimination according to German law.

A. Einleitung

B. Einführung: Begriff und Problematik der Kundenpräferenzen

Etymologische Annäherung – Ökonomische Annäherung – Rechtliche Annäherung

C. Kundenpräferenzen im US-amerikanischen Recht

Grundlagen – Gesetzliche Ausgangslage – Bona fide occupational qualification defense des Title VII – Business necessity defense des Title VII – Zusammenfassung der Ergebnisse des Blicks in das US-amerikanische Recht

D. Europarechtliche Vorgaben

Grundlagen – Geschichtlicher Hintergrund der Richtlinien – Geschichtlicher Hintergrund der Richtlinien – Programmatische Ausrichtung und Gleichheitskonzept der Richtlinien – Rechtsprechung des EuGH zu Kundenpräferenzfällen – Vorgaben der Antidiskriminierungsrichtlinien

E. Rechtfertigung im Hinblick auf Kundenpräferenzen nach deutschem Recht

Gegenüberstellung / Abweichungen von den Richtlinien – Gesetzgebungsgeschichte und Vorläufervorschrift § 611a Abs. 1 S. 2 BGB a. F. – Rechtsprechung – Lösungsansätze aus dem Schrifttum – Vorschlag eines Prüfungsrasters zur Beurteilung der Kundenpräferenzfälle – Anwendung des Prüfungsrasters auf ausgewählte Fälle

F. Zusammenfassung / Thesen

Zu Kapitel B. (etymologische, ökonomische, rechtliche Annäherung an die Thematik) – Zu Kapitel C. (US-amerikanisches Recht) – Zu Kapitel D. (europarechtliche Vorgaben) – Zu Kapitel E. (deutsches Recht)

Entscheidungsregister

Literaturverzeichnis

Stichwortregister

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