Krieg und Medien
Verantwortung zwischen apokalyptischen Bildern und paradiesischen Quoten
Edited by Petra Grimm Edited by Rafael Capurro
Paperback (Published)
(January 2004)
ISBN: 9783515084369
6.69 x 9.49 inches
Price: $42.00
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Krieg und Medien ist leider ein aktuelles Thema. Kein Krieg ohne Nachrichten vom Krieg. Das gilt sowohl fur die unmittelbar Handelnden und Leidenden als auch fur die medialen Beobachter und deren Empfanger. Gibt es noch eine Differenz zwischen realer Handlung und medialer Beobachtung des Krieges? Welche Rolle spielen die Medien fur die offentliche Debatte und die Entscheidungen vor, wahrend und nach dem Krieg? Welche Bilder und Scripts vom Krieg sind uns vermittelt worden und inwieweit beeinflussen sie unser moralisches, politisches und interkulturelles Verhalten? Der vorliegende Band widmet sich dieser Thematik aus ethischer Sicht, will sagen, die Beitrage stehen im kritischen Abstand zur scheinbar neutralen medialen Vermittlung kriegerischer Ereignisse. Medien konnen ohne eine implizite oder explizite Moral nicht agieren. Es ist Aufgabe der Medienethik uber Medienmoral und Medienpolitik kritisch nachzudenken. Die Differenz zwischen Medienethik und Medienmoral ist aber wiederum keine absolute. Die medialen und kriegerischen Ereignisse im 21. Jahrhundert gehen Hand in Hand mit der Auseinandersetzung um ihre moralische Rechtfertigung. Der vorliegende Band mit den Beitragen des dritten Symposiums zur Medienethik der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) will sich in das gegenwartige Geschehen um Medien, Kriege und Moral einmischen. Medienpraktiker und Medientheoretiker, Journalisten und Programm-Macher, Ausbildende und Auszubildende, konnen von den hier vorliegenden Denkanstossen profitieren.
Krieg und Medien ist leider ein aktuelles Thema. Kein Krieg ohne Nachrichten vom Krieg. Das gilt sowohl fur die unmittelbar Handelnden und Leidenden als auch fur die medialen Beobachter und deren Empfanger. Gibt es noch eine Differenz zwischen realer Handlung und medialer Beobachtung des Krieges? Welche Rolle spielen die Medien fur die offentliche Debatte und die Entscheidungen vor, wahrend und nach dem Krieg? Welche Bilder und Scripts vom Krieg sind uns vermittelt worden und inwieweit beeinflussen sie unser moralisches, politisches und interkulturelles Verhalten? Der vorliegende Band widmet sich dieser Thematik aus ethischer Sicht, will sagen, die Beitrage stehen im kritischen Abstand zur scheinbar neutralen medialen Vermittlung kriegerischer Ereignisse. Medien konnen ohne eine implizite oder explizite Moral nicht agieren. Es ist Aufgabe der Medienethik uber Medienmoral und Medienpolitik kritisch nachzudenken. Die Differenz zwischen Medienethik und Medienmoral ist aber wiederum keine absolute. Die medialen und kriegerischen Ereignisse im 21. Jahrhundert gehen Hand in Hand mit der Auseinandersetzung um ihre moralische Rechtfertigung. Der vorliegende Band mit den Beitragen des dritten Symposiums zur Medienethik der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) will sich in das gegenwartige Geschehen um Medien, Kriege und Moral einmischen. Medienpraktiker und Medientheoretiker, Journalisten und Programm-Macher, Ausbildende und Auszubildende, konnen von den hier vorliegenden Denkanstossen profitieren.
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