Erzählte Erregung

Affekt, Empathie und Geschlecht in den Medien

By (author) Andrea Braidt

Book cover: Erzählte Erregung

Extent: 216 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Communications, Film, & Media Studies, Music & Performing Arts

Language: German

Paperback (Published)

(November 2025)

ISBN: 9783205222415

6.1 x 9.06 inches

Price: $57.00

In stock

Erregung gilt in der Film- und Medienwissenschaft als audiovisuelles Phanomen, welches spiegelgleich jenen Zustand in den Betrachter_innen hervorrufen soll, den es darstellt. Die zentrale Vorannahme des vorliegenden Buchs lautet jedoch, dass Erregung erzahlt werden muss: Die Autorin fasst “”Erregung”” als Affekt, der als Bestandteil der Erzahlung auf die Empathie der Zuschauer_innen wirkt, und von der Erzahlperspektivierung spezifisch hervorgebracht wird. Braidt zeigt an einem weiten Spektrum von Fallbeispielen – von Serien wie The Sopranos und Mad Men zu kunstlerisch-innovativen Filmen von Katrina Daschner, Ashley Hans Scheirl und Anna Jermolaeva, hin zu medial-performativen Arbeiten von Jakob Lena Knebl oder Belinda Kazeem-Kaminski – wie dieser performative Prozess der Erzahlung geschlechterkonstitutiv wird.


Erregung gilt in der Film- und Medienwissenschaft als audiovisuelles Phanomen, welches spiegelgleich jenen Zustand in den Betrachter_innen hervorrufen soll, den es darstellt. Die zentrale Vorannahme des vorliegenden Buchs lautet jedoch, dass Erregung erzahlt werden muss: Die Autorin fasst “Erregung” als Affekt, der als Bestandteil der Erzahlung auf die Empathie der Zuschauer_innen wirkt, und von der Erzahlperspektivierung spezifisch hervorgebracht wird. Braidt zeigt an einem weiten Spektrum von Fallbeispielen – von Serien wie The Sopranos und Mad Men zu kunstlerisch-innovativen Filmen von Katrina Daschner, Ashley Hans Scheirl und Anna Jermolaeva, hin zu medial-performativen Arbeiten von Jakob Lena Knebl oder Belinda Kazeem-Kaminski – wie dieser performative Prozess der Erzahlung geschlechterkonstitutiv wird.

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