Geschichte, Raum, Weltordnung

Eine Untersuchung von Carl Schmitts Völkerrechtslehre

By (author) Ke Li

Image coming soon

Extent: 273 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law, Social Sciences 

Series: Schriften zum Völkerrecht

Series volume number: 263

Language: German

Paperback (Published)

(January 2025)

ISBN: 9783428188321

6.18 x 9.17 inches

Price: $114.00

Out of stock

Diese Studie konzentriert […] sich auf ein Thema, das umfangreiche Debatten ausgelost hat – was wenig uberrascht, da das Bestehen von Kontroversen gerade die Bedeutung und Notwendigkeit weiterer Forschung bestatigt. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Diskussionen um Carl Schmitts Volkerrechtslehre weit uber den Rahmen ublicher wissenschaftlicher Meinungsverschiedenheiten hinausgehen. Fur einige ist Schmitts Theorie ein veraltetes, negatives Erbe, wahrend sie fur andere eine treffende Diagnose der aktuellen globalen Krise oder sogar eine mutige Prophezeiung der zukunftigen Weltordnung darstellt.Diese diametral entgegengesetzten Bewertungen treffen in einem Punkt zusammen, was selbst Ausdruck der dialektischen Bewegung der Geschichte ist: Das Weltsystem und seine Wissensgrundlagen, die wir einst kannten, unterliegen einer intensiven, tiefgreifenden Neuordnung.(Aus dem Vorwort)

"A. Das Volkerrecht als Angelpunkt der Weltgeschichte: Erlauterung der These von Carl Schmitt Weltgeschichte und Volkerrecht - Raum, Weltordnung und Volkerrecht - Gliederung der Arbeit B. Prolog: Zuordnung Schmitts Volkerrechtslehre Das Jus Publicum Europaeum in der Rechtsgeschichte - Schmitts jus publicum Europaeum als globale Raumordnung - Das Volkerrecht: eine rationalistische (Un-)Ordnung? - Abschied vom 19. Jahrhundert: die Aufhebung der These Webers durch Schmitt C. Geistiges Postulat: Metaphysik, Metahistorie, Metaphorik im Konzept des Nomos Etymologische und begriffliche Auslegung - Pluralitat als metaphysische Kritik des Subjektivismus - Metahistorie statt Metaphysik - Schritt zuruck zur Metapher D. Ideengeschichtliche Voraussetzung: Philosophie und Historie Der Zusammenbruch des Dualismus in den Geisteswissenschaften des 19. Jahrhunderts - Das Verschwinden der Metaphysik in der Geschichte E. Institutioneller Prazedenzfall: Organische Weltordnung Zur Korperfrage des Politischen - Intermezzo der Gouvernementalitat: Biopolitik als Geopolitik - Das Vorbild Mitteleuropa F. Schmitts jus publicum Europaeum: Volkerrecht als Raumordnung Landnahme und das globale Liniendenken - Innen und aussen, Europa und Nicht-Europa - Seenahme und maritime Existenz - Lex fundamentalis: Gegensatz und Gleichgewicht der Raume G. Die neue Auffassung der Volkerrechtslehre und die Auflosung des jus publicum Europaeum Die Geburt des universellen Volkerrechts - Universelles Volkerrecht und Staat - Von Koexistenz zur Civitas Maxima - Der Bedeutungswandel des gerechten Krieges im Volkerrecht - Genealogie und Universalitat des Volkerrechts - Weg zum Grossraummodus H. Der Grossraum als Paradigma des Ordnungsprinzips Schmitts Grossraum: Begriff, Eigenschaft und Elemente - Grossraum, Reich, Imperialismus - Grossraum, Volkerrecht, konkrete Ordnung - Grossraum, Raumrevolution und Universalismus I. Epilog: Sprung aus dem Dschungel der -ismen ", A. Das Völkerrecht als Angelpunkt der
Weltgeschichte: Erläuterung der These von Carl Schmitt
Weltgeschichte und Völkerrecht – Raum, Weltordnung und Völkerrecht – Gliederung der
Arbeit

B. Prolog: Zuordnung Schmitts Völkerrechtslehre
Das Jus Publicum Europaeum in der Rechtsgeschichte – Schmitts jus publicum Europaeum
als globale Raumordnung – Das Völkerrecht: eine rationalistische (Un-)Ordnung? –
Abschied vom 19. Jahrhundert: die Aufhebung der These Webers durch Schmitt

C. Geistiges Postulat: Metaphysik, Metahistorie, Metaphorik im Konzept des Nomos
Etymologische und begriffliche Auslegung – Pluralität als metaphysische Kritik des
Subjektivismus – Metahistorie statt Metaphysik – Schritt zurück zur Metapher

D. Ideengeschichtliche Voraussetzung: Philosophie und Historie
Der Zusammenbruch des Dualismus in den Geisteswissenschaften des 19. Jahrhunderts –
Das Verschwinden der Metaphysik in der Geschichte

E. Institutioneller Präzedenzfall: Organische Weltordnung
Zur Körperfrage des Politischen – Intermezzo der Gouvernementalität: Biopolitik als
Geopolitik – Das Vorbild »Mitteleuropa«

F. Schmitts jus publicum Europaeum: Völkerrecht als Raumordnung
Landnahme und das globale Liniendenken – Innen und außen, Europa und Nicht-Europa –
Seenahme und maritime Existenz – Lex fundamentalis: Gegensatz und Gleichgewicht der
Räume

G. Die neue Auffassung der Völkerrechtslehre und die Auflösung des jus publicum
Europaeum
Die Geburt des universellen Völkerrechts – Universelles Völkerrecht und Staat – Von
Koexistenz zur Civitas Maxima – Der Bedeutungswandel des gerechten Krieges im
Völkerrecht – Genealogie und Universalität des Völkerrechts – Weg zum Großraummodus

H. Der Großraum als Paradigma des Ordnungsprinzips
Schmitts Großraum: Begriff, Eigenschaft und Elemente – Großraum, Reich, Imperialismus
– Großraum, Völkerrecht, konkrete Ordnung – Großraum, Raumrevolution und
Universalismus

I. Epilog: Sprung aus dem Dschungel der »-ismen«

  • By (author) Ke Li