Diskurs als Rechtsquelle?
Zur Kritik der Diskurstheorie des Rechts
By (author) Armin Englander
Hardback (Published)
(July 2002)
ISBN: 9783161478369
Price: $118.00
Out of stock
English summary: The discourse theory of law is one of those concepts which have received considerable attention in the current discussion on the philosophy of law. The central hypothesis of this is that laws and judicial decisions have to be shown as justifiable in a discourse. Armin Englander gives an in-depth criticism of this viewpoint. He demonstrates in detail that the basic linguistic assumptions have not been substantiated convincingly and that central elements of modern constitutional states, such as for example subjective rights of freedom, cannot be justified adequately from the standpoint of the discourse theory. German description: Die Diskurstheorie des Rechts ist einer der am meisten beachteten Entwurfe in der aktuellen rechtsphilosophischen Diskussion. Bei dieser massgeblich von Jurgen Habermas, Robert Alexy und Karl-Otto Apel vertretenen Konzeption handelt es sich um den Versuch, das klassische Vernunftrecht auf sprachphilosophischer Basis zu rekonstruieren. Kernthese ist, dass Gesetze und richterliche Entscheidungen in einem Diskurs begrundbar sein mussen. Armin Englander unterzieht diese Auffassung einer eingehenden Kritik. Er weist im Einzelnen nach, dass die sprachphilosophischen Grundannahmen zum einen nicht uberzeugend gerechtfertigt werden und zum anderen fur die behauptete Ableitbarkeit der Diskursprinzipien zu schwach sind. Daruber hinaus sind zentrale Bestandteile moderner Rechtsstaaten diskurstheoretisch nicht adaquat begrundbar. Weder lassen sich umfassende subjektive Freiheitsrechte mit den Grundannahmen der Diskurstheorie vereinbaren, noch uberzeugt das Diskursmodell der Gesetzgebung und des Gerichtsverfahrens. Abschliessend skizziert der Autor ein alternatives Begrundungsmodell auf der Grundlage eigeninteressierten Handelns.
- By (author) Armin Englander
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