Die Separierung von Unternehmensteilen in insolvenzrechtlichen Sanierungsverfahren

Ein deutsch-spanischer Rechtsvergleich

by Jan Frederik C. Holst

Book cover: Die Separierung von Unternehmensteilen in insolvenzrechtlichen Sanierungsverfahren

Extent: 564 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law

Series: Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

Series volume number: 428

Language: German

Paperback (Published)

(November 2019)

ISBN: 9783161582035

6.06 x 9.09 inches

Price: $118.00

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Europaweit streben Gesetzgeber danach, ihr sanierungsrechtliches Portefeuille zu modernisieren, um wertvernichtende Unternehmenszerschlagungen abzuwenden. In Abkehr von ihrer exekutorischen Provenienz wandeln sich Sanierungsverfahren stetig von schuldenbereinigenden Verfahren zu gesellschaftsrechtlichen Gestaltungsinstrumenten. Ganz in diesem Sinne hat der deutsche Gesetzgeber durch Schaffung der neuen Konigsnorm des Sanierungsrechts in 225a Abs. 3 InsO mannigfaltige Gestaltungen in einem Insolvenzplan denkbar werden lassen. Standen dabei bislang vornehmlich unternehmenstragerbezogene Gestaltungen im Vordergrund, wurde der neue translative Horizont des Insolvenzplanverfahrens – die neuen Moglichkeiten einer universalsukzessiven Separierung von Unternehmensteilen durch umwandlungsrechtliche Abspaltung und Ausgliederung – in der bisherigen Betrachtung weitgehend vernachlassigt. Jan Frederik C. Holst misst Verfahren und Techniken translativer Gestaltungen und die dadurch neu provozierten Gesellschafter-Glaubiger-Konflikte am spanischen Recht. Dabei zeigt er auf, wie die im spanischen Recht verankerten Ansatze zur Unternehmensteilkontinuitat auch im deutschen Recht zu einer marktkonformen Allokation des Schuldnervermogens beitragen konnten.

  • By (author) Jan Frederik C Holst