Die kollektive Wahrnehmung von Musikrechten (1903-1938)

Der Handel mit Musikrechten von der Schaffung unternehmerischer Strukturen bis zum staatlich kontrollierten Monopol

by Alice Struve-Urbanczyk

Book cover: Die kollektive Wahrnehmung von Musikrechten (1903-1938)

Extent: 347 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law

Series: Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht

Series volume number: 179

Language: German

Paperback (Published)

(August 2022)

ISBN: 9783161595721

9.09 x 6.06 inches

Price: $87.00

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Alice Struve-Urbanczyk explores how collecting societies for copyrighted music developed in Germany between 1903 and 1938. She focuses on the founding of such societies for musical performance and mechanical reproduction rights and the creation of a legal monopoly for the management of rights to music during National Socialism.


Die kollektive Wahrnehmung von Urheberrechten durch Verwertungsgesellschaften ist aus unserer heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken. Oftmals besitzen einzelne Gesellschaften ein faktisches Monopol, das eine Rechtewahrnehmung aus einer Hand ermoglichen soll. Dies ist nicht selbstverstandlich, sondern das Ergebnis einer jahrzehntelangen Entwicklung, die von einem Wechsel und Nebeneinander unterschiedlicher Verwertungsregime gepragt war. Aus rechtshistorischer Perspektive untersucht Alice Struve-Urbanczyk den Weg von einer individuellen zur kollektiven Rechtewahrnehmung, sowie von der zunehmenden Konkurrenz unterschiedlicher Verwertungsunternehmen uber deren beginnende Konzentration bis hin zur Schaffung eines staatlichen Monopols. Im Zentrum der Arbeit stehen das musikalische Auffuhrungsrecht und das mechanisch-musikalische Vervielfaltigungsrecht, deren Wahrnehmung zum ersten Mal in die Hand von sogenannten Verwertungsunternehmen gelegt wurde. Die Arbeit wurde mit dem Heinrich-Hubmann-Preis 2021 ausgezeichnet.

  • By (author) Alice Struve-Urbanczyk