Die gesetzliche Ehegattenvertretung als Teil der Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts im Jahr 2021 im Vergleich mit den gesetzlichen Angehörigenvertretungen in Österreich und der Schweiz

By (author) Bianca Paar

Book cover: Die gesetzliche Ehegattenvertretung als Teil der Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts im Jahr 2021 im Vergleich mit den gesetzlichen Angehörigenvertretungen in Österreich und der Schweiz

Extent: 124 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law

Series: Schriften zum Betreuungsrecht

Series volume number: 7

Language: German

Paperback (Published)

(June 2024)

ISBN: 9783428191987

6.18 x 9.17 inches

Price: $63.00

Out of stock

Die Autorin vergleicht das in Deutschland mit der
im Jahr 2021 verabschiedeten Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts neu
eingeführte gesetzliche Ehegattenvertretungsrecht im Gesundheitsbereich mit den
entsprechenden gesetzlichen Angehörigenvertretungsrechten in Österreich und der
Schweiz. Außerdem prüft sie die neu eingeführte Vorschrift kritisch und erklärt sie
für unvereinbar mit dem verfassungsrechtlich verankerten Recht auf Selbstbestimmung
und den Vorgaben der UN-BRK.


English summary: The Legal Right of Representation between Spouses as a Part of the Reform in Comparison to the Legal Right of Representation between Relatives in Austria and Switzerland: The author compares the new statutory right of spousal representation for health matters introduced in Germany with the reform of guardianship and care law passed in 2021, with the corresponding statutory rights of representation of relatives in Austria and Switzerland. She additionally critically examines the newly introduced provision and declares it incompatible with the constitutional right to self-determination and the requirements of the UN CRPD. German description: Mit der im Jahr 2021 verabschiedeten Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts wurde in Deutschland erstmals ein gesetzliches Vertretungsrecht fur den Gesundheitsbereich unter Ehegatten eingefuhrt. In Osterreich und der Schweiz gibt es vergleichbare gesetzliche Angehorigenvertretungsrechte bereits seit vielen Jahren. Die Autorin vergleicht die Institute in Deutschland, Osterreich und der Schweiz miteinander und stellt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Vertretungsrechte heraus. Daruber hinaus pruft die Autorin die Verfassungskonformitat der in Deutschland neu eingefuhrten Regelung sowie deren Vereinbarkeit mit den Vorgaben des Ubereinkommens uber die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen. Dabei kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass das gesetzliche Ehegattenvertretungsrecht sowohl mit dem in den Grundrechten verankerten korperlichen Selbstbestimmungsrecht des vertretenen Ehegatten als auch mit den Vorgaben der UN-BRK unvereinbar ist.

A. Einleitung

B. Rechtsvergleich zwischen der deutschen gesetzlichen Ehegattenvertretung durch die
Reform mit der gesetzlichen Angehörigenvertretung in Österreich und der Schweiz
Sinn und Zweck der Regelungen – Gesetzessystematische Einordnung der gesetzlichen
Angehörigenvertretung – Materiell-rechtliche Aspekte der gesetzlichen
Angehörigenvertretung

C. Kritische Bewertung des § 1358 BGB
Verfassungskonformität von § 1358 BGB im Hinblick auf Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung
mit Art. 1 Abs. 1 GG sowie Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG – Vereinbarkeit mit der UN-BRK –
Ergebnis Kritik § 1358 BGB

D. Fazit

Literatur- und Sachwortverzeichnis

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