Das Vertragsrecht der Zahlungsdienste.
Neugestaltung unter dem Einfluss der Zahlungsdiensterichtlinie.
By (author) Henrikje-Sophie Budde
Paperback (Published)
(March 2017)
ISBN: 9783428147977
6.18 x 9.17 inches
Price: $145.00
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Die Zahlungsdiensterichtlinie ist die wohl umfassendste europarechtliche Regelung im Vertragsrecht, die auf Verbraucher und auf Unternehmer Anwendung findet und die Vertragsanbahnung bis zur Haftung regelt. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit das Harmonisierungspotential der Richtlinie. Sodann erforscht sie die Auswirkungen dieser größtenteils vollharmonisierenden Richtlinie auf die Dogmatik des Zahlungsdiensterechts des BGBs und die damit einhergehenden Wertungsverschiebungen.
»Contract Law on Payment Services«
The Payment Services Directive is probably the most comprehensive European legislation of contract law which is applicable to businesses and consumers covering the fields from contract initiation to liability. Taking this into account the thesis explores the harmonization potential of the directive and assesses the impact of the mostly fully harmonizing directive on the system of the German payment services law.
Einleitung
1. Harmonisierungspotential der Zahlungsdiensterichtlinie
Harmonisierung und Harmonisierungsansätze im europäischen Privatrecht – Bestimmung des Harmonisierungsgrades und der Harmonisierungstiefe der Zahlungsdiensterichtlinie
2. Auswirkungen der Richtlinienvorgaben auf das deutsche Zahlungsdiensterecht
Begriff des Systems im deutschen Privatrecht – System des Zahlungsdiensterechts im BGB – Lehren für den Systembegriff aus der Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie – Wesentliche Ergebnisse und Ausblick
Literaturverzeichnis
Stichwortverzeichnis
- By (author) Henrikje-Sophie Budde
»Die Arbeit, der ein Literatur- und ein Stichwortverzeichnis beigegeben sind, ist gut lesbar und, was heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist, auch in formaler Hinsicht tadellos. Die Autorin bewegt sich sicher auf einem jungen Rechtsgebiet, dessen Aktualität sich in letzter Zeit auch an zahlreichen Börsengängen und M&A-Transaktionen unter Beteiligung von Zahlungsdienstleistern erwiesen hat, die den etablierten Banken im Bereich des Zahlungsverkehrs zunehmend Marktanteile abnehmen und mit ihren zahlungsdiensterechtlichen Vertragswerken Standards setzen. Zugleich zeigt die Arbeit durch Überlegungen zur Verallgemeinerungsfähigkeit bestimmter Regelungen der ZDRL Ansätze für die weitere Forschung auf. Insgesamt hat Henrikje-Sophie Budde ein kenntnisreiches Werk vorgelegt, dessen Lektüre – über den jeweils positivrechtlichen Stand des Zahlungsdiensterechts hinaus – Freude und Gewinn bereitet.« Prof. Dr. Kai-Michael Hingst, in: Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, Bd. 84, 1/2020
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