»Das Beispiel der Obrigkeit ist der Spiegel des Unterthans«

Instruktionen und andere normative Quellen zur Verwaltung der liechtensteinischen Herrschaften Feldsberg und Wilfersdorf in Niederösterreich (1600–1815)

Edited by Anita Hipfinger

Book cover: »Das Beispiel der Obrigkeit ist der Spiegel des Unterthans«

Extent: 875 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Law

Series: Fontes Rerum Austriacarum. Osterreichische Geschichtsquellen. 3. Abteilung: Fontes Iuris

Language: German

Paperback (Published)

(September 2016)

ISBN: 9783205203544

6.1 x 9.09 inches

Price: $150.00

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Die Edition versammelt Instruktionen, Ordnungen und andere funktional verwandte Quellen der niederosterreichischen Grundherrschaften Feldsberg (heute Valtice, Tschechische Republik) und Wilfersdorf der Familie Liechtenstein. Uber einen Zeitraum von 1600 bis 1815 bieten diese normativen Texte einen Einblick in die Lebenswelt der landlichen Gesellschaft und das Zusammenspiel von Grundherren, Herrschaftsbeamten und Untertanen. Sie verdeutlichen exemplarisch, welche Lebensbereiche adelige Grundherren der osterreichischen Lander zu regeln und normieren versuchten, wie sie gemeinsam mit ihrem Herrschaftsapparat einen zunehmend reglementierten, sozialen, okonomischen und kulturellen Mikrokosmos kreierten, wie dieser idealiter funktionierte und aufrecht erhalten werden sollte.

Anita Hipfinger, geboren 1980 in Mistelbach/Niederösterreich. 1999 bis 2005 Studium der Geschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Wien und Mérida/Mexiko. Diplomarbeit: »Sie haben sich über grosse sachen nicht getrauet… Kleinkriminalität im Waldviertel am Beispiel zweier Diebstahlsprozesse im Landgericht Gföhl im 18. Jahrhundert.« 2009 Förderungspreis des Theodor Körner Fonds zur Förderung von Wissenschaft und Kunst. 2008 bis 2011 Mitarbeiterin im FWF-Forschungsprojekt »Adelige und geistliche Herrschaftsverwaltung in Niederösterreich. Edition der Instruktionen und Ordnungen des Stiftes Klosterneuburg sowie der Herrschaften Feldsberg und Wilfersdorf, ca. 1600 bis 1848». Seit 2012 Programmmanagerin bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

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