C. G. Jung, die Musik und die Musiktherapie
By (author) Tonius Timmermann
(Hardback) (Published)
(February 2020)
ISBN: 9783954904570
Price: $45.00
On back order
~GER~In der Literatur zur Psychologie C. G. Jungs werden die visuellen und narrativen Wahrnehmungs- und Ausdruckswelten ausfuhrlich und tiefgehend erforscht und beschrieben. Der Autor, ein erfahrener tiefenpsychologisch orientierter Musiktherapeut, stellt den Zusammenhang mit der akustisch-musikalischen Ebene der Wirklichkeit als Erfahrungs- und Symbolwelt unter verschiedenen Aspekten dar. Als Jung im Alter der Musiktherapie begegnete, wurde ihm das grosse psychotherapeutische Potenzial dieses Mediums bewusst, und er prophezeite ihm eine grosse Zukunft.
C. G. Jung betrachtete die Musik mit grossem Respekt, da er sie als eine starke archetypische Energie erlebte. Er war sicher, dass seine Archetypenlehre die Musik kaum ausschliessen wurde. Als er im Alter der Musiktherapie begegnete, wurde ihm das grosse psychotherapeutische Potenzial dieses Mediums bewusst, und er prophezeite ihm eine grosse Zukunft. In der Literatur zur Psychologie C. G. Jungs werden die visuellen und narrativen Wahrnehmungs- und Ausdruckswelten ausfuhrlich und tiefgehend erforscht und beschrieben. Jung selbst wandte kunstlerisches Gestalten bei sich und seinen Patienten als therapeutisches Mittel an. Es gibt jedoch verhaltnismassig wenig Beschaftigung mit der akustisch-musikalischen Ebene der Wirklichkeit als Erfahrungs- und Symbolwelt. Diese stellt der Autor, ein erfahrener tiefenpsychologisch orientierter Musiktherapeut, unter verschiedenen Aspekten vor. Das Unbewusste als schopferischer Raum wird wissenschaftlich verortet. Musikalische Symbolisierungen werden in Mythen, Marchen, Ritualen und der Psychotherapie betrachtet. Unter jungianischen Gesichtspunkten wird die musiktherapeutische Praxeologie reflektiert sowie ihre Bedeutung im Rahmen der Individuation als beziehungsorientierte Selbstverwirklichung.
- By (author) Tonius Timmermann
„Professor Timmermann ist nicht nur ein klinisch erfahrener tiefenpsychologisch orientierter Musiktherapeut, sondern auch ein profunder Kenner jungianischen Denkens, das ihn lebenslang begleitet hat. Mit tiefem Respekt vor dem Unbewussten entwirft der Autor eine schöpferische musiktherapeutische Praxeologie vor jungianischem Hintergrund. <br/>Jung’s visionäres ganzheitliches Modell der Psyche und zentrale Begriffe der jungianischen Kartographie werden in ihrer Bedeutung fĂĽr die Musiktherapie beleuchtet. In stilistischer Brillianz erläutert er die akustische Symbolsprache der Musik, ihre Verschränkung mit den archetypischen Grundlagen und Grundmustern, sowie ihre therapeutische Kompetenz fĂĽr Individuation und Selbstverwirklichung. Alle Kernbegriffe der jungschen Psychologie werden in Beziehung gesetzt zur Musik und Musiktherapie, sei es der der «Archetyp des verwundeten Heilers», amplifiziert am Beispiel der KĂĽnstlerpersönlichkeiten Joseph Beuys und John Lennon, «die Synchronizität akausaler Zusammenhänge « oder die «religiöse Funktion der Psyche», die zusammengeschaut wird mit den spirituellen Aspekten einer das Herz öffnenden Musik und Musiktherapie. <br/>(...)<br/>Ich habe die LektĂĽre dieses äusserst kreativen Buches als eine grosse Bereicherung erlebt, denn ĂĽberzeugend und emotional berĂĽhrend wird hier unser Sein als Mysterium vermittelt und die Musik als Mittlerin zum Numinosen.<br/><br/>Von Ursula Wirtz<br/>In: Rezension Jung Journal<br/>-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br/>„Mit dem 213 Seiten fassenden Buch legt Tonius Timmermann, als erfahrener tiefenpsychologisch orientierter Musiktherapeut, ein Werk vor, in dem er sich thematisch mit der Verbindung von C.G.Jungs psychotherapeutischem Ansatz und der Musik als archetypischer Kraft auseinandersetzt bzw. deren Einfluss und Einsatzmöglichkeiten in einer zeitgemäßen musiktherapeutischen Behandlung prĂĽft (vgl. S.11). Timmermann greift dabei auf eine jahrzehntelange persönliche Auseinandersetzung mit dem Werk von C.G.Jung zurĂĽck, die ihn auf der Suche nach wechselseitigen EinflĂĽssen zwischen analytischer Psychologie und der Musiktherapie zu motivieren scheint.“<br/><br/>Von Kathrin Zeyer<br/>In: OEBM-Redaktion, Mitteilungsblatt<br/>
—
Other Titles in this Series
Polaritätsverhältnisse in der Improvisation
Systematik einer musikalisch-psychologischen Benennung der musiktherapeutischen Improvisation
»Schläft ein Lied in allen Dingen…«
Musikwahrnehmung und Spiellieder bei Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit
Spielräume für Musik und Sprache
Musikpädagogische und therapeutische Arbeit an einer Förderschule Sprache
Fokus Musiktherapeut –Von der Sorge für sich selbst
26. Musiktherapie-Tagung am Freien Musikzentrum München e. V. (3.–4. März 2018)
Verschmerzen
Musiktherapie mit krebserkrankten Frauen und Männern im Spannungsfeld von kurativer und palliativer Behandlung
Musiktherapeutische Verfahren zur psycho-sozialen Unterstützung der Krankheitsbewältigung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED)
Entwicklung eines Konzepts auf gestalttherapeutischer Basis
Zur Idee des therapeutischen Nachnährens – was kann Musiktherapie leisten?
Beiträge der 10. Musiktherapie Tagung 2002, März 2002
Musiktherapie in Lebenskrisen
18. Musiktherapietagung am Freien Musikzentrum München e. V. (6. bis 7. März 2010)
Musiktherapie in der Palliativ- und Hospiz-Arbeit
21. Musiktherapietagung am Freien Musikzentrum München e. V. (2. bis 3. März 2013)
Wege zum Lebenssinn
Religiöse und philosophische Orientierung in Zeiten lebensbedrohlicher Krankheit. Für Betroffene und Angehörige
Elementare Beziehungen
Das pädagogische Instrument zur Einschätzung der Beziehungsqualität (EBQ-P-Instrument) und seine Anwendung im inklusiven Musik- und Tanzunterricht Band 1: Das EBQ-P-Instrument Praxis: Grundlagen, Merkmallisten, Anwendungshinweise
Lebendigkeit mit Musik
Gerda Bächli – Pionierin der Elementaren Musikpädagogik und der Musiktherapie
Musiktherapie als Psychotherapie fĂĽr Menschen mit Intelligenzminderung oder fehlender Sprache
30. Musiktherapie-Tagung am Freien Musikzentrum München e. V. (5.–6. März 2022)
Musiktherapie in der präventiven Arbeit
19. Musiktherapietagung am Freien Musikzentrum München e. V. (5. bis 6. März 2011)
Similar Books
Attics and Basements
The Evocative, Expressive and Embracing Functions of Homes and Other Human Dwellings
Animal Magnetism in Motion / Le magnetisme animal en mouvement
Reconfigurations and Circulations, 1776-1848 / Reconfigurations et circulations, 1776-1848
