Verschmerzen

Musiktherapie mit krebserkrankten Frauen und Männern im Spannungsfeld von kurativer und palliativer Behandlung

Herausgegeben von Almut Seidel. Mit Beiträgen von David Aldridge (Vorwort), Almut Seidel, Herbert Kappauf, Brigitte Schumann, Susanne Landsiedel-Anders, Frank Grootaers, Brigitte Schumann, Thomas Schröter, Manfred Banschbach, Christof Kolb, Martin Deuter, Birgit Gaertner, Urs Kleinholdermann, Ulrike Haffa-Schmidt und Doris Sondermann

Book cover: Verschmerzen

(Paperback) (Published)

(April 2005)

ISBN: 9783895004575

Price: $38.00

Out of stock

(PDF) (Published)

(January 2005)

ISBN: 9783752001457

Price: $32.00

This book documents a music-therapy research project in the psycho-oncological care of both male and female cancer patients at the transition point between curative and palliative care in their illness. This book discusses the far-reaching implications at the institutional, conceptual, methodological and personal levels. In addition to the detailed description of this field of work, there is a focus on two particular aspects of the research results: first, gender-specific reception to the opportunity of having music-therapy and second, the relationship between the spoken word and making music in the therapy sessions, with the potential of each as an integrating or polarising healing factor.


English description: This book documents a music-therapy research project in the psycho-oncological care of both male and female cancer patients at the transition point between curative and palliative care in their illness. This book discusses the far-reaching implications at the institutional, conceptual, methodological and personal levels. In addition to the detailed description of this field of work, there is a focus on two particular aspects of the research results: first, gender-specific reception to the opportunity of having music-therapy and second, the relationship between the spoken word and making music in the therapy sessions, with the potential of each as an integrating or polarising healing factor. German description: Dies ist die Dokumentation eines musiktherapeutisch-psychoonkologischen Forschungsprojekts im Spannungsfeld von kurativer und palliativer Arbeit mit Krebspatienten beiderlei Geschlechts. Sie wird hier in ihren weitreichenden institutionellen, konzeptionellen, methodischen und personalen Implikationen diskutiert und erfahrt neben dieser grundlegenden Darstellung des Arbeitsfeldes zwei weitere Fokussierungen, indem einerseits das Verhaltnis Sprache – Musikmachen im Musiktherapieprozess als jeweils integrierendem oder polarisierendem Heilfaktor ausgeleuchtet und andererseits der Frage einer geschlechtsspezifischen Rezeption des Musiktherapie-Angebots nachgegangen wird.

  • Edited by Almut Seidel

"Review - German ""Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und meine, dass einzelne Kapitel gut geeignet sind fur die Lehre und dass die ausfuhrliche Projektdarstellung gewinnbringend fur weitere musiktherapeutische Forschungsvorhaben genutzt werden kann. (...) Meines Erachtens sollten wir die Fulle musiktherapeutischer Behandlungstechniken schatzen und differenziert einsetzen, um krebserkrankte Menschen im Spannungsfeld zwischen kurativer und palliativer Behandlung in unterschiedlichen Phasen der Krankheitsverarbeitung annehmend und respektvoll zu begleiten, gerade und auch im Umgang mit ihrer Abwehr.Die Studie zeigt, dass angesichts der existenziellen Thematik eine Auseinandersetzung uber Sinn und Bedeutung von Abwehr und der therapeutische Umgang damit zentrale Bedeutung hat. Ein Kapitel daruber fehlt. Es muss noch geschrieben werden.""In: Musiktherapeutische Umschau. 27 (2006) 2. S.190-193.---------------------------------""
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„Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und meine, dass einzelne Kapitel gut geeignet sind für die Lehre und dass die ausführliche Projektdarstellung gewinnbringend für weitere musiktherapeutische Forschungsvorhaben genutzt werden kann. (...) <br/>Meines Erachtens sollten wir die Fülle musiktherapeutischer Behandlungstechniken schätzen und differenziert einsetzen, um krebserkrankte Menschen im Spannungsfeld zwischen kurativer und palliativer Behandlung in unterschiedlichen Phasen der Krankheitsverarbeitung annehmend und respektvoll zu begleiten, gerade und auch im Umgang mit ihrer Abwehr.<br/>Die Studie zeigt, dass angesichts der existenziellen Thematik eine Auseinandersetzung über Sinn und Bedeutung von Abwehr und der therapeutische Umgang damit zentrale Bedeutung hat. Ein Kapitel darüber fehlt. Es muss noch geschrieben werden.“<br/><br/>In: Musiktherapeutische Umschau. 27 (2006) 2. S.190-193.<br/><br/>---------------------------------<br/><br/>„Ein bemerkenswertes Buch in Hinblick auf musiktherapeutische Grundlagenforschung, auf das spezielle Gebiet der Psychoonkologie und (...) der Genderfrage. (...) Wer sich für das Für und Wider musiktherapeutischer Forschung interessiert kommt um das Buch nicht herum, und wer mit onkologischen PatentInnen arbeitet, findet hier Anregungen, eigene Arbeit zu reflektieren.“<br/><br/>In: therapie kreativ. Heft 43 / 2005.S. 76-78.<br/><br/>---------------------------------<br/><br/>„Ein musiktherapeutisches Forschungsprojekt im Spannungsfeld von kurativer und palliativer Arbeit mit Krebspatienten beiderlei Geschlechts wird in seinen institutionellen, konzeptionellen, methodischen und personalen Implikationen diskutiert. Dabei wird einerseits das Verhältnis zwischen Sprache und Musikmachen im Musiktherapieprozess als jeweils integrierendem oder polarisierenden Heilfaktor ausgeleuchtet und andererseits der Frage einer geschlechtsspezifischen Rezeption des Musiktherapie-Angebots nachgegangen. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehen demgemäß Substanz und Qualität, Kontextbedingungen und konzeptionelle Bestandteile von Musiktherapie in der Psychoonkologie unter Berücksichtigung des Geschlechtsaspektes. Das Forschungsdesign fokussierte die entstehenden musikalischen Produktionen unter phänomenologisch-hermeneutischen Aspekten und die begleitenden verbalen Interaktionen im Prozess ausgewählter Therapiesitzungen mittels der sequentiellen Textanalyse. Flankierend wurde ein quantitives Verfahren zur Befindlichkeitsmessung herangezogen.“<br/><br/>In: Psyndex. 2004/2005. <br/>
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