Zur Idee des therapeutischen Nachnährens – was kann Musiktherapie leisten?
Beiträge der 10. Musiktherapie Tagung 2002, März 2002
Edited by Dorothee von Moreau Edited by Andreas Wölfl
Paperback (Published)
(October 2002)
ISBN: 9783895002953
6.69 x 9.45 inches
Price: $24.00
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Die Beiträge dieses Buchs führen Sie an dieses in Fachkreisen kontrovers diskutierte Thema heran und geben einen lebendigen und theoretisch fundierten Einblick in die Wirksamkeit der musiktherapeutischen Beziehung. Die Autoren verdeutlichen Möglichkeiten und Gefahren intensiver Beziehungsarbeit in der Therapie und verweisen auch auf historische Annahmen und Irrtümer in der psychotherapeutischen Theoriebildung. Ein fachlich fundiertes, lebendiges Buch.<br/>
Die Idee, ja der Wunsch oder die Hoffnung, im geschutzten therapeutischen Setting das nachholen oder ersetzen zu konnen, was in der Entwicklung des Einzelnen zu “kurz gekommen” scheint, die Idee des therapeutischen Nachnahrens also, ist so alt wie die Psychotherapie selbst. Kann Musiktherapie nachnahren? Kann sie fruhere Mangel beim Patienten ausgleichen? Und wenn ja, welche? Und wodurch? Und was muss der Patient dafur einbringen? Oder wie muss er sein, um diese “Nahrung” aufnehmen und verwerten zu konnen? Muss er “einfach schlucken”?Welches therapeutische Selbstverstandnis steckt hinter der Idee des Nachnahrens? Basiert es nur auf jener gefahrlichen Mischung von Idealisierung und Omnipotenzgefuhlen oder tatsachlich auf klinischer Erfahrung? Daher ist nicht zuletzt die Frage wichtig, wie viel Bescheidenheit wir als Therapeuten brauchen, um mit diesem Konzept forderlich statt schadigend umgehen zu konnen? Die Beitrage dieses Buchs, Vortrage im Rahmen der 10. Musiktherapie-Tagung, fuhren an dieses in Fachkreisen kontrovers diskutierte Thema heran und geben einen lebendigen und theoretisch fundierten Einblick in die Wirksamkeit der musiktherapeutischen Beziehung. Die Autoren verdeutlichen Moglichkeiten und Gefahren intensiver Beziehungsarbeit in der Therapie und verweisen auch auf historische Annahmen und Irrtumer in der psychotherapeutischen Theoriebildung.
- Edited by Dorothee von Moreau
- Edited by Andreas Wölfl
„Fazit eines jeden Beitrags und Fazit auch dieses Buchs ist, dass es gilt, zu aller Zeit einer Therapie die Beziehungs- und Kontaktfähigkleit und die Regressions- und Verschmelzungswünsche eines Patienten kritisch im Blick zu haben, um nährende und realitätsweisen Interventionen heilsam einsetzen und zum Wohl des Patienten gebrauchen zu können. Die fünf sehr vertständlich geschriebenen Beiträge dieses Buchs behandeln ein „Muss-Thema“ für jeden psychotherapeutisch Tätigen.“<br/><br/>In: Musiktherapeutische Umschau. 24 (2003) 4. S. 399.
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