C. G. Jung, die Musik und die Musiktherapie

By (author) Tonius Timmermann

Book cover: C. G. Jung, die Musik und die Musiktherapie

Extent: 216 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Medicine, Psychology, Psychoanalysis, & Psychotherapy

Series: zeitpunkt musik

Language: German

(Hardback) (Published)

(February 2020)

ISBN: 9783954904570

Price: $45.00

On back order

(PDF) (Published)

(September 2020)

ISBN: 9783954906284

Price: $38.00

~GER~In der Literatur zur Psychologie C. G. Jungs werden die visuellen und narrativen Wahrnehmungs- und Ausdruckswelten ausfuhrlich und tiefgehend erforscht und beschrieben. Der Autor, ein erfahrener tiefenpsychologisch orientierter Musiktherapeut, stellt den Zusammenhang mit der akustisch-musikalischen Ebene der Wirklichkeit als Erfahrungs- und Symbolwelt unter verschiedenen Aspekten dar. Als Jung im Alter der Musiktherapie begegnete, wurde ihm das grosse psychotherapeutische Potenzial dieses Mediums bewusst, und er prophezeite ihm eine grosse Zukunft.


C. G. Jung betrachtete die Musik mit grossem Respekt, da er sie als eine starke archetypische Energie erlebte. Er war sicher, dass seine Archetypenlehre die Musik kaum ausschliessen wurde. Als er im Alter der Musiktherapie begegnete, wurde ihm das grosse psychotherapeutische Potenzial dieses Mediums bewusst, und er prophezeite ihm eine grosse Zukunft. In der Literatur zur Psychologie C. G. Jungs werden die visuellen und narrativen Wahrnehmungs- und Ausdruckswelten ausfuhrlich und tiefgehend erforscht und beschrieben. Jung selbst wandte kunstlerisches Gestalten bei sich und seinen Patienten als therapeutisches Mittel an. Es gibt jedoch verhaltnismassig wenig Beschaftigung mit der akustisch-musikalischen Ebene der Wirklichkeit als Erfahrungs- und Symbolwelt. Diese stellt der Autor, ein erfahrener tiefenpsychologisch orientierter Musiktherapeut, unter verschiedenen Aspekten vor. Das Unbewusste als schopferischer Raum wird wissenschaftlich verortet. Musikalische Symbolisierungen werden in Mythen, Marchen, Ritualen und der Psychotherapie betrachtet. Unter jungianischen Gesichtspunkten wird die musiktherapeutische Praxeologie reflektiert sowie ihre Bedeutung im Rahmen der Individuation als beziehungsorientierte Selbstverwirklichung.

  • By (author) Tonius Timmermann

„Professor Timmermann ist nicht nur ein klinisch erfahrener tiefenpsychologisch orientierter Musiktherapeut, sondern auch ein profunder Kenner jungianischen Denkens, das ihn lebenslang begleitet hat. Mit tiefem Respekt vor dem Unbewussten entwirft der Autor eine schöpferische musiktherapeutische Praxeologie vor jungianischem Hintergrund. <br/>Jung’s visionäres ganzheitliches Modell der Psyche und zentrale Begriffe der jungianischen Kartographie werden in ihrer Bedeutung für die Musiktherapie beleuchtet. In stilistischer Brillianz erläutert er die akustische Symbolsprache der Musik, ihre Verschränkung mit den archetypischen Grundlagen und Grundmustern, sowie ihre therapeutische Kompetenz für Individuation und Selbstverwirklichung. Alle Kernbegriffe der jungschen Psychologie werden in Beziehung gesetzt zur Musik und Musiktherapie, sei es der der «Archetyp des verwundeten Heilers», amplifiziert am Beispiel der Künstlerpersönlichkeiten Joseph Beuys und John Lennon, «die Synchronizität akausaler Zusammenhänge « oder die «religiöse Funktion der Psyche», die zusammengeschaut wird mit den spirituellen Aspekten einer das Herz öffnenden Musik und Musiktherapie. <br/>(...)<br/>Ich habe die Lektüre dieses äusserst kreativen Buches als eine grosse Bereicherung erlebt, denn überzeugend und emotional berührend wird hier unser Sein als Mysterium vermittelt und die Musik als Mittlerin zum Numinosen.<br/><br/>Von Ursula Wirtz<br/>In: Rezension Jung Journal<br/>-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br/>„Mit dem 213 Seiten fassenden Buch legt Tonius Timmermann, als erfahrener tiefenpsychologisch orientierter Musiktherapeut, ein Werk vor, in dem er sich thematisch mit der Verbindung von C.G.Jungs psychotherapeutischem Ansatz und der Musik als archetypischer Kraft auseinandersetzt bzw. deren Einfluss und Einsatzmöglichkeiten in einer zeitgemäßen musiktherapeutischen Behandlung prüft (vgl. S.11). Timmermann greift dabei auf eine jahrzehntelange persönliche Auseinandersetzung mit dem Werk von C.G.Jung zurück, die ihn auf der Suche nach wechselseitigen Einflüssen zwischen analytischer Psychologie und der Musiktherapie zu motivieren scheint.“<br/><br/>Von Kathrin Zeyer<br/>In: OEBM-Redaktion, Mitteilungsblatt<br/>