Byzantinischer Schmuck des 9. bis frühen 13. Jahrhunderts
Untersuchungen zum metallenen dekorativen Körperschmuck der mittelbyzantinischen Zeit anhand datierter Funde
By (author) Antje Bosselmann-Ruickbie
Hardback (Published)
(October 2011)
ISBN: 9783895007170
8.9 x 12.4 inches
Price: $198.00
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English description: Byzantine luxury objects have been neglected in research for a long time, despite the legendary reputation they already held during the Middle Ages. This volume analyses the gold, silver and bronze jewellery of the 9th to early 13th centuries in an interdisciplinary study. An illustrated catalogue presents some 250 dated objects, which are placed into a broader context through hundreds of comparative examples and the inclusion of visual and written sources. The four hoards and numerous individual finds are examined in terms of materials and techniques, typology and iconography, style and ownership, as well as application and function. This provides, not only insight into areas of everyday life, but, especially in the gold jewellery from the Preslav treasure, includes references to imperial regalia and representation, as well as diplomatic gift exchange in the Middle Ages. Overall, a solid foundation for the dating of context-less objects is provided. The book is indispensable for archaeologists and museum curators, as well as students and lecturers in art history and archaeology. German description: Byzantinische Luxusobjekte wurden trotz ihres bereits im Mittelalter legendaren Rufes in der Forschung lange Zeit vernachlassigt. Erstmals behandelt dieser Band nun den Gold-, Silber- und Bronzeschmuck des 9. bis fruhen 13. Jahrhunderts in einer Gesamtschau interdisziplinar. Ein bebilderter Katalog legt rund 250 datierte Objekte vor, die durch mehrere Hundert Vergleichsbeispiele sowie das Heranziehen von bildlichen und schriftlichen Quellen in einen grosseren Kontext gestellt werden. Die vier Hort- sowie zahlreiche Einzelfunde werden hinsichtlich der Materialien und Techniken, der Typologie und Ikonographie, des Stil sowie der Tragerschaft, Trageweise und Funktion untersucht. Dadurch erhalt man nicht nur einen Einblick in Bereiche des Alltags- und Hoflebens, sondern – vor allem durch den Goldschmuck aus dem Preslav-Schatz – auch Hinweise auf kaiserliche Insignien und Reprasentation sowie den diplomatischen Geschenke-Austausch im Mittelalter. Insgesamt ergibt sich ein solides Fundament fur die Datierung von kontextlosen Objekten. Der Band ist fur Archaologen, Museumsmitarbeiter sowie Studierende und Lehrende in Kunstgeschichte und Archaologie gleichermassen unentbehrlich.
Dr. Antje Bosselmann-Ruickbie studierte Kunstgeschichte, Christliche Archäologie und Klassische Archäologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit 1996 hatte sie verschiedene Lehraufträge an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz inne und arbeitete an der Bundeskunsthalle in Bonn. 2007 schloss sie ihre Promotion mit einer Dissertation über „Byzantinischern Schmuck des 9. bis frühen 13. Jahrhunderts. Untersuchungen zum metallenen dekorativen Körperschmuck der mittelbyzantinischen Zeit nach datierten Funden“ ab.<br/>Seit 2009 leitet sie des DFG-Projekts „Datenbank-Dokumentation und Analyse spätbyzantinischer Goldschmiedearbeiten des 13. bis 15. Jahrhunderts“ und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Kunstgeschichte, Arbeitsbereich Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem den Juliana-Anicia-Preis des Vereins Spätantike Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte e.V., München (2007) und den Dr.-Walther-Liebehenz-Preis 2008 der Dr.-Walther-Liebehenz-Stiftung, Göttingen.
- By (author) Antje Bosselmann-Ruickbie
„Byzantinische Luxusobjekte wurden trotz ihres bereits im Mittelalter legendären Rufes in der Forschung lange Zeit vernachlässigt. Erstmals behandelt die Autorin nun den Gold-, Silber- und Bronzeschmuck des 9. bis frühen 13. Jahrhunderts in einer Gesamtschau. Es sind Studien zum metallenen dekorativen Körperschmuck der mittelbyzantinischen Zeit anhand datierter Funde, Ein bebilderter Katalog legt rund 250 datierte Objekte vor, die durch mehrere Hundert Vergleichsbeispiele sowie das Heranziehen von bildlichen und schriftlichen Quellen in einen grösseren Kontext gestellt werden,.Vier Hort- sowie zahlreiche Einzelfunde werden hinsichtlich der Materialien, Techniken, Typologie und Ikonographie, des Stils sowie der Trägerschaft und der Trageweise untersucht. Ihre Funktion war vielseitig. Sie reflektierten den sozialen Status, konnten Insignien oder militärische Auszeichnung gewesen sein, darüber hinaus besassen sie religiöse, apotropäische oder symbolische Bedeutung, Dadurch erhält man nicht nur einen Einblick in Bereiche des Alltags- und Hoflebens, sondern - vor allem durch den Goldschmuck aus den Schatzfunden von Preslav, Thessaloniki und Kreta - auch Hinweise auf kaiserliche Insignien und Repräsentation sowie den diplomatischen Geschenk-Austausch im Mittelalter. Insgesamt ergibt sich ein solides Fundament für die Datierung von kontextlosen Objekten.“<br/><br/>In: helvetia archaeologica. 43 (2012) Heft 170/171.<br/>
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Other Titles in this Series
Die Christianisierung der Städte der Provinz Scythia Minor
Ein Beitrag zum spätantiken Urbanismus auf dem Balkan
Transforming Sacred Spaces
New Approaches to Byzantine Ecclesiastical Architecture from the Transitional Period
Justinianische Kämpferkapitelle mit einem Dekor aus Paaren von Zweigen und die Nachfolgekapitelle im Veneto
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Teil 1: Textilien aus dem Vorbesitz Theodor Graf, Carl Schmidt und dem Ägyptischen Museum Berlin
Byzantinische Malerei. Bildprogramme – Ikonographie – Stil
Symposion in Marburg vom 25. bis 29. Juli 1997
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Band 2: Werke der Alltagskultur. Teil 1: Menasampullen
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