Zur Souveranitatskonzeption des Europaischen Gerichtshofs

Die Autonomie des Unionsrechts und das Volkerrecht

by Andreas Bergmann

Book cover: Zur Souveranitatskonzeption des Europaischen Gerichtshofs

Extent: 324 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law

Series: Jus Internationale et Europaeum

Series volume number: 137

Language: German

Paperback (Published)

(February 2018)

ISBN: 9783161558238

6.06 x 9.06 inches

Price: $99.00

Out of stock

English summary: The ECJ has promoted the constitutionalisation of the European legal order based on a dialogue with national courts. At the same time, the Court isolates the Union’s legal system from public international law, revealing a conception of the EU’s legal order resembling central elements of national sovereignty. German description: Vor dem Hintergrund elementarer Herausforderungen der Europaischen Union entwickelt der Europaische Gerichtshof die Unionsrechtsordnung konsequent weiter. Wahrend seine nach innen gerichtete Rechtsprechung entscheidend zur Konstitutionalisierung der Vertrage beigetragen hat und judikativer Dialog und Einbindung der nationalen Gerichte das Wesen der Unionsrechtsordnung pragen, zeigt sich in der Abgrenzung von volkerrechtlichen Streitschlichtungsinstitutionen ein entgegengesetztes Bild: In der Rechtsprechung des Europaischen Gerichtshofs scheint hier eine Konzeption des Wesens der Unionsrechtsordnung durch, die an klassische Elemente nationaler Souveranitat erinnert. Damit durchdringt das Europarecht nicht nur die nationalen Rechtsordnungen, sondern grenzt sich gleichzeitig nach aussen hin konsequent von einem zunehmend fragmentierten Volkerrecht ab.

  • By (author) Andreas Bergmann