Krisenherde im Fokus des Völkerrechts – Trouble Spots in the Focus of International Law.

Edited by Thomas Giegerich Edited by Alexander Proelß Editorial board member Ursula E. Heinz

Book cover: Krisenherde im Fokus des Völkerrechts – Trouble Spots in the Focus of International Law.

Extent: 231 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law

Series: Veröffentlichungen des Walther-Schucking-Instituts fur Internationales Recht an der Universität Kiel

Series volume number: 176

Language: German

Paperback (Published)

(August 2010)

ISBN: 9783428134205

6.18 x 9.17 inches

Price: $101.00

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Weltfrieden, Menschenrechte und Selbstbestimmungsrecht der Völker sind konfliktträchtige Ziele der UN-Charta. Weder ist Frieden durch Unterdrückung zu gewährleisten, noch sind es Menschenrechte und Selbstbestimmung durch Krieg. Um seinem Friedensauftrag gerecht zu werden und zugleich seinen Idealen treu zu bleiben, darf das Völkerrecht weder zu viel noch zu wenig an Selbstbestimmung verlangen. Entsprechende Konflikte, die einen Nährboden für internationalen Terrorismus abgeben, müssen entschärft, schwache Staaten stabilisiert und zerfallene (wieder) aufgebaut werden. Wichtig ist auch eine gerechte soziale und internationale Ordnung. Zwar hat der Weltgipfel von 2005 eine Schutzverantwortung der internationalen Gemeinschaft anerkannt; diese hat jedoch kaum effektive Instrumente zur Verfügung. Die nachfolgenden Beiträge, die aus einer Ringvorlesung 2008/09 in Kiel hervorgegangen sind, stellen eine aktuelle Auswahl von Krisenherden in Afrika, Asien und Europa vor. Sie machen deutlich, dass es keinen Weltfrieden allein durch Völkerrecht geben kann, aber sicherlich keinen Weltfrieden ohne Völkerrecht.

  • Edited by Thomas Giegerich
  • Edited by Alexander Proelß
  • Editorial board member Ursula E. Heinz