Perspektive und Totaleindruck

Höhepunkte und Ende der Multiperspektivität in Christoph Martin Wielands "Aristipp" und Clemens Brentanos "Godwi"

By (author) Anja Oesterhelt

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Extent: 439 pages

Publisher: Brill | Fink

Subjects: Eighteenth-Century Studies, German Studies, Nineteenth-Century Studies

Language: German

Paperback (Published)

(January 2011)

ISBN: 9783770548514

6.18 x 9.17 inches

Price: $92.00

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Im heutigen Sprachgebrauch ist die ‘Perspektive’ allgegenwärtig. Das ist eine relativ junge Erscheinung. Zunächst Fachbegriff in Optik und Malerei, entfaltet die Perspektive ihre metaphorische Bedeutung erst im Laufe des 18. Jahrhunderts. Die Literatur hat wesentlichen Anteil daran. Wielands letzter großer Roman ‘Aristipp’ und Brentanos erster und einziger Roman ‘Godwi’ spielen deren metaphorische Ausprägungen als Standpunkt im Gespräch, als Standpunkt des Geschichtsschreibers und als Standpunkt des Kunstbetrachters thematisch und als literarisches Verfahren durch. Die literarische Multiperspektivität findet im spätaufklärerischen Roman einen letzten glanzvollen Höhepunkt, um von der neuen Generation endgültig verabschiedet und durch das Konzept des ‘Totaleindrucks’ ersetzt zu werden.

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