Unter Beobachtung
Österreich seit 1918
By (author) Manfried Rauchensteiner
Hardback (Out of print)
(September 2017)
ISBN: 9783205205005
7.2 x 9.72 inches
Price: $37.00
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Jedes Mal, wenn sich in Osterreich nach 1918 etwas ereignete, stand das Land unter Beobachtung: als Deutschosterreich, als Erste Republik, als Standestaat, als Alpen- und Donaugaue des Grossdeutschen Reichs, als Zweite Republik – bis in die Gegenwart. Es wurde und wird geschaut, gehort und meist nicht geschwiegen. So als ob Osterreich noch immer jene Versuchsstation fur Weltuntergange ware, als die sie Karl Kraus beschrieben hat. Was 1918 notgedrungen als Experiment begann, war 1938 auch schon wieder gescheitert. 1945 wollten vier Besatzungsmachte kein Risiko eingehen und stellten Osterreich unter Kuratel. Und auch in weiterer Folge stand das Land immer wieder unter Beobachtung: 1956, wahrend des Volksaufstands in Ungarn, 1968 bei der Besetzung der Tschechoslowakei, 1986 nach der Wahl Kurt Waldheims zum osterreichischen Bundesprasidenten, 1991 wahrend des slowenischen Unabhangigkeitskrieges, 2000 nach der Bildung einer Kleinen Koalition und nicht zuletzt 2016 bei der langsten Wahl eines osterreichischen Staatsoberhauptes. Osterreich galt als Problemzone, als Sonderfall, als Musterschuler und gleich mehrfach als boser Bube, dem man ganz genau auf die Finger schauen wollte. Das tut man auch heute. Ein spannender und abwechslungsreicher Uberblick uber die osterreichische Geschichte der letzten 100 Jahre.
Jedes Mal, wenn sich in Osterreich nach 1918 etwas ereignete, stand das Land unter Beobachtung: als Deutschosterreich, als Erste Republik, als Standestaat, als Alpen- und Donaugaue des Grossdeutschen Reichs, als Zweite Republik – bis in die Gegenwart. Es wurde und wird geschaut, gehort und meist nicht geschwiegen. So als ob Osterreich noch immer jene Versuchsstation fur Weltuntergange ware, als die sie Karl Kraus beschrieben hat. Was 1918 notgedrungen als Experiment begann, war 1938 auch schon wieder gescheitert. 1945 wollten vier Besatzungsmachte kein Risiko eingehen und stellten Osterreich unter Kuratel. Und auch in weiterer Folge stand das Land immer wieder unter Beobachtung: 1956, wahrend des Volksaufstands in Ungarn, 1968 bei der Besetzung der Tschechoslowakei, 1986 nach der Wahl Kurt Waldheims zum osterreichischen Bundesprasidenten, 1991 wahrend des slowenischen Unabhangigkeitskrieges, 2000 nach der Bildung einer Kleinen Koalition und nicht zuletzt 2016 bei der langsten Wahl eines osterreichischen Staatsoberhauptes. Osterreich galt als Problemzone, als Sonderfall, als Musterschuler und gleich mehrfach als boser Bube, dem man ganz genau auf die Finger schauen wollte. Das tut man auch heute. Ein spannender und abwechslungsreicher Uberblick uber die osterreichische Geschichte der letzten 100 Jahre.
- By (author) Manfried Rauchensteiner
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