“Zum Siege unserer menschenfreundlichen Prinzipien”

Ungarische Freimaurernetzwerke im „Orient“ 1886-1920

By (author) Zsófia Turóczy

Book cover: “Zum Siege unserer menschenfreundlichen Prinzipien”

Extent: 435 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Social Sciences , Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Zur Kunde Sudosteuropas

Language: German

Hardback (Published)

(September 2026)

ISBN: 9783205223399

6.93 x 9.69 inches

Price: $94.00

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Die Arbeit untersucht die Freimaurerei der Doppelmonarchie auf ihre Netzwerke sowie die daraus resultierenden Transfer- und Austauschprozesse, in der bislang vernachlassigten Raumkonstellation zwischen Ostmittel- und Sudosteuropa. Im Fokus stehen die Netzwerke der Symbolischen Grossloge von Ungarn zwischen Budapest, Fiume (Rijeka), Belgrad, Saloniki (Thessaloniki), Smyrna (Izmir) und Konstantinopel (Istanbul) von den 1880er Jahren bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Die Arbeit zeigt, dass die ungarischen Freimaurer mit der freimaurerischen Expansion in die sudosteuropaischen Grenzgebiete an der (informellen) kolonisatorischen Tatigkeit der Doppelmonarchie teilnahmen. Gleichzeitig nutze die ungarische Elite die Kanale der Freimaurerei zum Zwecke der eigenstandigen internationalen Interessenvertretung.

Zsófia Turóczy studierte Germanistik, ungarische Literatur und Sprachwissenschaft sowie Journalismus in Budapest und anschließend Südosteuropastudien in Jena. Sie promovierte an der Universität Leipzig mit einer geschichtswissenschaftlichen Arbeit zu Freimaurernetzwerken in Südosteuropa. Turóczy forscht zur südosteuropäischen Kulturgeschichte und Literatur und ist derzeit Postdoktorandin am Institut für Geschichte der Universität Graz.

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