Polaritätsverhältnisse in der Improvisation
Systematik einer musikalisch-psychologischen Benennung der musiktherapeutischen Improvisation
By (author) Martin Deuter
(Paperback) (Published)
(October 2010)
ISBN: 9783895007422
Price: $33.00
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Um musiktherapeutische Improvisationen verstehen zu können, benötigen wir eine Begrifflichkeit, mit der wir unser Erleben in der Musik so beschreiben können, dass sich die psychologische Bedeutung erschließt. Die musikalischen Verläufe, die Beziehung der Spieler untereinander und das Erleben lassen sich als Polaritätsverhältnisse auffassen. Unter dem Blickwinkel von Polaritäten wird die Improvisation als ein bewegliches und bewegtes Geschehen im Austausch sich polar ergänzender Wirkungskräfte erkennbar.
Die Arbeit ist ein Beitrag zu Theorie und Praxis der Musiktherapie. Im Mittelpunkt steht die Improvisation, genauer gesagt, die Verbindung von musikalischem Material und seiner Benennung. Um Improvisationen verstehen zu konnen, benotigen wir als MusiktherapeutInnen eine Begrifflichkeit, mit der wir unser Erleben in der Musik so beschreiben konnen, dass sich die psychologische Bedeutung erschliesst. Die musikalischen Verlaufe, die Beziehung der Spieler untereinander und das Erleben lassen sich als Polaritatsverhaltnisse beschreiben. Unter dem Blickwinkel von Polaritaten wird die Improvisation als ein bewegliches und bewegtes Geschehen im Austausch sich polar erganzender Wirkungskrafte erkennbar. In den Polaritatsverhaltnissen ergibt sich eine uberschaubare Systematik, mit der wir unser Handlungswissen, auf das wir uns in der Therapiesituation stutzen, benennen und begrunden konnen. Phanomen und Bedeutung, die Musik und unser Erleben, Kunst, Alltag und Behandlung lassen sich mit dieser Systematik in einen lebendigen Zusammenhang bringen, der die therapeutischen Handlungsmoglichkeiten fundiert und erweitert. Die Systematik ist hilfreich in der Reflexion des Improvisationsgeschehens, bei Diagnostik und Evaluation, sowie in der Supervision musiktherapeutischer Verlaufe.
- By (author) Martin Deuter
„Ein Werk, das aus dem Improvisationsunterricht für Musiktherapiestudierende nicht mehr wegzudenken sein wird und auch dem erfahrenen Musiktherapeuten bieten sich neue „Beobachtungseinstellungen“ für die eigene erfüllende Improvisationstätigkeit im praktischen Feld.“<br/><br/>Nicola Nawe<br/><br/>In: Musiktherapeutische Umschau. 32 (2011) 1. S. 87-88.
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