Spielräume der Musiktherapie

Edited by Rosemarie Tüpker

Book cover: Spielräume der Musiktherapie

(Paperback) (Published)

(April 2019)

ISBN: 9783954903924

Price: $38.00

On back order

(PDF) (Published)

(January 2019)

ISBN: 9783954907335

Price: $32.00

The issues of this volume give insights into music therapy practice with children and adolescents, with adults in psychiatry and psychosomatics, in the work with couples, with the elderly, with disabled and dying people. Focus is on the question how to create and preserve playgrounds. In addition, the volume contains a review of the music therapy training at the University of Münster from 1987 to 2017.<br/>


Das Buch handelt von dem Spielraum, den Musiktherapie schaffen kann, indem sie sich beteiligt an der Behandlung seelischen Leids, an der Bearbeitung gesellschaftlicher Konflikte und Notlagen und an der Gestaltung des Miteinanders in Krisen, Krankheiten und schwer zu tragenden Erfahrungen. Diese durchgehende Thematik war auch der Schwerpunkt der Abschiedstagung fur Rosemarie Tupker, die von 1990 bis 2017 die Studiengange Musiktherapie an der Universitat Munster leitete. Das Thema wird von den Beitragenden aus unterschiedlichen Perspektiven und anhand verschiedener relevanter Praxisfelder erortert, in der Einzelarbeit wie in der Gruppentherapie, im klinischen und ausserklinischen Bereich, mit aktiven und rezeptiven Methoden. Im einleitenden Beitrag diskutiert Rosemarie Tupker das Schaffen und Bewahren von Spielraumen als Behandlungsauftrag der Kunstlerischen Therapien. Ein erster Teil des Buches ist mit den Beitragen von Sandra Lutz Hochreutener, Bernd Reichert, Erika Menebrocker und Anne-Katrin Jordan der Musiktherapie mit Kindern und Jugendlichen gewidmet, bei denen es oft in einem doppelten Sinne um das Spielen geht. Oliver Pauls Beitrag befasst sich mit der Tragik des verloren gegangenen Spielraumes bei Kindern mit Behinderungen. Fur die Musiktherapie mit Erwachsenen stehen die methodisch unterschiedlichen Beitrage aus der Psychosomatik von Susanne Bauer, Katharina Nowack und Ruth Liesert sowie aus dem Akutbereich der Psychiatrie von Eva Terbuyken-Rohm. Im Ubergang zum ausserklinischen Bereich berichtet Sabine Rachl von ihrer Arbeit mit Sterbenden und Heike Plitt zeigt Moglichkeiten einer musiktherapeutischen Arbeit mit Paaren auf. Ubergreifende musiktherapeutische Themen finden sich im letzten Teil des Buches mit dem Beitrag zum Spielraum der Stimme durch Oliver Schondube, der Bedeutung der Intention durch Thomas Adam, mit Reflexionen zum verschlossenen Spielraum (Martin Lenz) und zum Warten (Barbara Keller). Ein Ruckblick uber die Studiengange Musiktherapie an der Universitat Munster von 1987 bis 2017 beschliesst den Band.

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