Symbolisierungen in Musik, Kunst und Therapie – präverbal, nonverbal, verbal, transverbal
Edited by Hans Ulrich Schmidt Edited by Tonius Timmermann
Paperback (Published)
(December 2012)
ISBN: 9783895008948
6.69 x 9.49 inches
Price: $39.00
In stock
There are terms that seem to be so clearly defined to everyone that it hardly seems worth discussing them any more – e.g. the term ‘symbolisation’, which is also frequently used in music therapy theory and research. However, on closer inspection, this term contains such a broad spectrum of different views and definitions that it is more worthwhile than ever to clarify who understands what by it and why. Representatives of various scientific disciplines explain the fundamentals of this topic from different perspectives. Psychotherapists, music therapists, but also musicologists and philosophers, for example, have their say. In this way, stimulating impulses can be set for more awareness and clarity with regard to the understanding and use of the term ‘symbolisation’.
English summary: This volume contains 13 essays on symbolsization in music, art, and therapy, divided into two sections: Theoretical Foundations and Symbolizations in Clinical Practice and Research. German text. German description: Es gibt Begriffe, die scheinen jedem so klar definiert zu sein, dass es scheinbar kaum mehr lohnt, daruber zu diskutieren – z. B. der auch in der musiktherapeutischen Theorie und Forschung haufig benutzte Begriff “Symbolisierung”. Allerdings beinhaltet dieser, bei naherem Hinschauen, ein so breites Spektrum verschiedener Auffassungen und Definitionen, dass es mehr denn je lohnt zu klaren, wer denn nun warum was darunter versteht. Insbesondere fur die nonverbalen Aspekte von Psychotherapie generell, vor allem aber fur diejenigen Psychotherapieformen (wie Musik- und Kunsttherapie), die nonverbale Medien anbieten, erscheint es unumganglich, hier mehr Klarheit zu schaffen, daher der Untertitel unserer vormaligen Tagung: praverbal, verbal, nonverbal, transverbal. Reicht z. B. ein Symbolisierungsbegriff, der sprachliches Denken voraussetzt, heute noch aus, um die Phanomene in Musik, Kunst und Psychotherapie zu beschreiben und zu verstehen? Ist also Sprache Voraussetzung fur Symbolisierung oder wird auch spontan symbolisiert? Vertreter verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen legen hier unter verschiedenen Aspekten Grundlegendes zu diesem Thema dar. Psychotherapeuten, Musiktherapeuten, aber auch z. B. Musikwissenschaftler und Philosophen kommen zu Wort. Der vorliegende Band soll anregende Impulse setzen fur mehr Bewusstheit und Klarheit in Bezug auf das Verstandnis und die Nutzung des Begriffes “Symbolisierung”.
Prof. Dr. Hans Ulrich Schmidt<br/><br/>Klavierpädagogik- und Humanmedizinstudium Hamburg, Musiktherapiestudium Hamburg und Wien. Medizinische Promotion über ein musiktherapeutisches Thema. Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin. Gruppenpsychotherapeut. Supervisionstätigkeit. Stellvertretender Studiengangsleiter des Augsburger Masterstudienganges Musiktherapie am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Ärztlicher Psychotherapeut am Ambulanzzentrum und an der Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Gebietsbezogene und berufsbegleitende Weiterbildungsbefugnis Psychosomatische Medizin. <br/><a target=”_blank” href=”http://www.hu-schmidt-psychotherapie.de”>www.hu-schmidt-psychotherapie.de</a><br/><br/><br/>Prof. Dr. Tonius Timmermann<br/><br/>Studium der Pädagogik in Münster (Diplom); Studium der Musiktherapie an der Hochschule (heute Universität) für Musik und Darstellende Kunst sowie der Universität Wien; Tätigkeit als Musiktherapeut in Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und in freier Praxis (München, Wessobrunn); Weiterbildung in Atemtherapie und systemischen Aufstellungen; Internationale Vortragstätigkeit, Lehraufträge und Seminare; Leitung des berufsbegleitenden Masterstudienganges Musiktherapie und der Forschungsstelle Musik und Gesundheit am Leopold-Mozart-Zentrum an der Philosophisch-sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg; Diverse Publikationen.<br/>Homepage: <a target=”_blank” href=”http://www.timmermann-domain.de”>www.timmermann-domain.de</a><br/><br/>
- Edited by Hans Ulrich Schmidt
- Edited by Tonius Timmermann
Other Titles in this Series
Ess-Störungen und musiktherapeutische Diagnostik
Eine morphologische Studie über 24 Erst-Improvisationen
Hochsensibel im pädagogischen Berufsalltag
Praxistipps und Informationen für hochsensible Menschen in pädagogischen und sozialen Berufen
„…das berührt mich tief“ –Musiktherapie und Basale Stimulation/Basale Bildung
Eine Zusammenführung unter Einbeziehung therapeutischer Grundgedanken der Logotherapie von Viktor E. Frankl
Musik – Integration – Entwicklung
Musikmachen in der präventiven musiktherapeutischen Arbeit mit sozial benachteiligten Migrantenkindern
Klangbrücken
Musiktherapie in der häuslichen Versorgung von Menschen mit Demenz – ein Leitfaden für die Praxis
Musik- und Hörtherapie bei Tinnitus und Hyperakusis
Eine musikmedizinisch-hörtherapeutische Untersuchung
Die systemische Perspektive in der Musiktherapie
31. Musiktherapie-Tagung am Freien Musikzentrum München e. V. (4.–5. März 2023)
Die Stimme in der Musiktherapie
20. Musiktherapietagung am Freien Musikzentrum München e. V. (3. bis 4. März 2012)
Musiktherapie bei Kindern mit Autismus
Musik-, Bewegungs- und Sprachspiele zur Behandlung gestörter Sinnes- und Körperwahrnehmung (mit DVD zum EBQ-Instrument)
Zu den Anfängen der Musiktherapie in Deutschland
Mentorenkurs Musiktherapie Herdecke. Rückblick und Ausblick
Wenn der Spielraum verloren geht
Zum Belastungserleben von Eltern geistig behinderter Kinder und zum kurativen Potential der Musiktherapie
Krankheit – Trauer – Wandlung
Musiktherapie mit schwer kranken Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern
Monochrome Saiteninstrumente in ambulanten und klinischen Settings
Wissenschaftliche Analysen, Falldarstellungen und Erfahrungsberichte
Similar Books
Attics and Basements
The Evocative, Expressive and Embracing Functions of Homes and Other Human Dwellings
John Dunstaple Reading Boethius
John Dunstaple’s Annotations to Boethius’s “De institutione musica” in the Manuscript Oxford, Corpus Christi College Library, MS 118
Music and Colonialism in Fascist Italy
Identity, Propaganda, and Ethnographic Representation
Volume 13
