Paradigmen des Wahlrechts

Wahlrechtsgestaltung zwischen Personen- und Parteienwahl

By (author) Fabian Michl

Book cover: Paradigmen des Wahlrechts

Extent: 496 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: German Studies, Law, Social Sciences 

Series: Jus Publicum

Language: German

Hardback (Unspecified)

(November 2026)

ISBN: 9783161647734

6.1 x 9.13 inches

Price: $150.00

Fabian Michl offers a fresh perspective on German electoral law by contrasting the paradigms of personal and party representation. He shows how parliaments, parties, governments, and courts shape electoral rules beyond power politics, tracing paradigm shifts from the nineteenth century up to recent reforms.


English summary: Fabian Michl examines the history and present of German electoral law from a new perspective. Instead of the traditional distinction between majority and proportional representation, he introduces the paradigmatic contrast between personal and party-based elections. He demonstrates how the design of electoral law by parliaments, political parties, governments, and courts is shaped by these competing paradigms and shows that the design of electoral systems is more than a mere question of power. Using a phase model, he traces the shifts between paradigms in German electoral law from the first modern elections to the most recent reforms of the federal electoral system, thereby laying the foundation for a historically and theoretically informed discourse on electoral law beyond day-to-day political debates. German description: Fabian Michl betrachtet Geschichte und Gegenwart des deutschen Wahlrechts aus einer neuen Perspektive. An die Stelle der traditionellen Unterscheidung von Mehrheits- und Verhaltniswahl setzt er den paradigmatischen Gegensatz von Personen- und Parteienwahl. Er zeigt, wie die Gestaltung des Wahlrechts durch Parlamente, Parteien, Regierungen und Gerichte von diesen widerstreitenden Paradigmen gepragt werden und verdeutlicht, dass Wahlrechtsgestaltung stets mehr ist als nur eine Machtfrage. Anhand eines Phasenmodells verfolgt er die Paradigmenwechsel im deutschen Wahlrecht von den ersten modernen Wahlen bis zu den jungsten Reformen des Bundestagswahlrechts und bereitet so die Grundlage fur einen historisch und theoretisch informierten Wahlrechtsdiskurs jenseits tagespolitischer Debatten.

Einfuhrung I. Wahlrecht im Paradigmenstreit - II. Grundbegriffe - III. Programm der Untersuchung Kapitel 1: Phase der Personenwahl I. Reprasentationstheoretischer Rahmen - II. Wahlrechtsgestaltung im Vormarz - III. Wahlrechtsgestaltung zwischen Revolution und Reaktion - IV. Wahlrechtsgestaltung wahrend der Reichsgrundung - V. Wahlrechtspolitik im Kaiserreich Kapitel 2: Erster Paradigmenwechsel I. Europaische Verhaltniswahlbewegung - II. Wahlrechtsgestaltung in den deutschen Gliedstaaten - III. Wahlrechtsgestaltung im Gesamtstaat - IV. Denken im Proporz - V. Reform des Reichswahlrechts Kapitel 3: Phase der Parteienwahl I. Weimarer Parteienwahl - II. Personalisierung der Parteienwahl - III. Parteienwahl in der Rechtsprechung - IV. Paradigmenstreit in der Staatsrechtslehre - V. Parteienwahl ohne Parteienrecht Kapitel 4: Zweiter Paradigmenwechsel I. Wahlrechtsgestaltung in der Besatzungszeit - II. Wahlgesetz zum ersten Bundestag - III. Wahlgesetz zum zweiten Bundestag - IV. Bundeswahlgesetz von 1956 - V. Wahlrechtsjudikatur des Bundesverfassungsgerichts Kapitel 5: Phase der Paradigmenkonkurrenz I. Wahlrechtsgestaltung in der Bonner Republik - II. Zahmung des Parteienstaates - III. Konvergenz der Wahlsysteme - IV. Paradigmen in der Wahlrechtsforschung - V. Wahlrechtsjudikatur des Bundesverfassungsgerichts Kapitel 6: Dritter Paradigmenwechsel I. Strukturwandel des Parteiensystems - II. Paradoxien der personalisierten Verhaltniswahl - III. Verkleinerung des Parlaments - IV. Abschied von der Personenwahl - V. Zukunft der Parteienwahl ~GER~Einfuhrung I. Wahlrecht im Paradigmenstreit - II. Grundbegriffe - III. Programm der Untersuchung Kapitel 1: Phase der Personenwahl I. Reprasentationstheoretischer Rahmen - II. Wahlrechtsgestaltung im Vormarz - III. Wahlrechtsgestaltung zwischen Revolution und Reaktion - IV. Wahlrechtsgestaltung wahrend der Reichsgrundung - V. Wahlrechtspolitik im Kaiserreich Kapitel 2: Erster Paradigmenwechsel I. Europaische Verhaltniswahlbewegung - II. Wahlrechtsgestaltung in den deutschen Gliedstaaten - III. Wahlrechtsgestaltung im Gesamtstaat - IV. Denken im Proporz - V. Reform des Reichswahlrechts Kapitel 3: Phase der Parteienwahl I. Weimarer Parteienwahl - II. Personalisierung der Parteienwahl - III. Parteienwahl in der Rechtsprechung - IV. Paradigmenstreit in der Staatsrechtslehre - V. Parteienwahl ohne Parteienrecht Kapitel 4: Zweiter Paradigmenwechsel I. Wahlrechtsgestaltung in der Besatzungszeit - II. Wahlgesetz zum ersten Bundestag - III. Wahlgesetz zum zweiten Bundestag - IV. Bundeswahlgesetz von 1956 - V. Wahlrechtsjudikatur des Bundesverfassungsgerichts Kapitel 5: Phase der Paradigmenkonkurrenz I. Wahlrechtsgestaltung in der Bonner Republik - II. Zahmung des Parteienstaates - III. Konvergenz der Wahlsysteme - IV. Paradigmen in der Wahlrechtsforschung - V. Wahlrechtsjudikatur des Bundesverfassungsgerichts Kapitel 6: Dritter Paradigmenwechsel I. Strukturwandel des Parteiensystems - II. Paradoxien der personalisierten Verhaltniswahl - III. Verkleinerung des Parlaments - IV. Abschied von der Personenwahl - V. Zukunft der Parteienwahl,

Einführung
I. Wahlrecht im Paradigmenstreit - II. Grundbegriffe - III. Programm der Untersuchung
Kapitel 1: Phase der Personenwahl
I. Repräsentationstheoretischer Rahmen - II. Wahlrechtsgestaltung im Vormärz - III. Wahlrechtsgestaltung zwischen Revolution und Reaktion - IV. Wahlrechtsgestaltung während der Reichsgründung - V. Wahlrechtspolitik im Kaiserreich
Kapitel 2: Erster Paradigmenwechsel
I. Europäische Verhältniswahlbewegung - II. Wahlrechtsgestaltung in den deutschen Gliedstaaten - III. Wahlrechtsgestaltung im Gesamtstaat - IV. Denken im Proporz - V. Reform des Reichswahlrechts
Kapitel 3: Phase der Parteienwahl
I. Weimarer Parteienwahl - II. Personalisierung der Parteienwahl - III. Parteienwahl in der Rechtsprechung - IV. Paradigmenstreit in der Staatsrechtslehre - V. Parteienwahl ohne Parteienrecht
Kapitel 4: Zweiter Paradigmenwechsel
I. Wahlrechtsgestaltung in der Besatzungszeit - II. Wahlgesetz zum ersten Bundestag - III. Wahlgesetz zum zweiten Bundestag - IV. Bundeswahlgesetz von 1956 - V. Wahlrechtsjudikatur des Bundesverfassungsgerichts
Kapitel 5: Phase der Paradigmenkonkurrenz
I. Wahlrechtsgestaltung in der Bonner Republik - II. Zähmung des Parteienstaates - III. Konvergenz der Wahlsysteme - IV. Paradigmen in der Wahlrechtsforschung - V. Wahlrechtsjudikatur des Bundesverfassungsgerichts
Kapitel 6: Dritter Paradigmenwechsel
I. Strukturwandel des Parteiensystems - II. Paradoxien der personalisierten Verhältniswahl - III. Verkleinerung des Parlaments - IV. Abschied von der Personenwahl - V. Zukunft der Parteienwahl

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