Ordo testamenti

Pflichtendenken, Familienverfassung und Gemeinschaftsbezug im romischen Testamentsrecht

By (author) Mohr Siebeck

Book cover: Ordo testamenti

Extent: 638 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Classical Studies, Law

Series: Ius Romanum

Series volume number: 10

Language: German

Hardback (Published)

(May 2024)

ISBN: 9783161632419

9.09 x 6.06 inches

Price: $168.00

In stock

The purpose of the pre-classical Roman will was not the free distribution of property, but rather to enable the pater familias totransfer his area of responsibility to a successor. It thus had to be oriented towards supra-individual regulatory specifications.


Das vorklassische romische Testament diente uberindividuellen Zwecken. Es sollte die Uberleitung des Verantwortungsbereichs eines pater familias auf einen Nachfolger bewirken. Die Testierpraxis und ihre rechtliche Bewertung waren durch ausgepragtes Pflichtendenken gekennzeichnet. Martin Avenarius behandelt die Ordnungsvorgaben, die den Testator im vorklassischen Denken leiteteten, sowie diejenigen Instrumente des Rechts, die ihrer Anwendung auf die jeweilige Gesamtheit von gewaltunterworfenen Menschen, Vermogen und Kultverpflichtungen dienten. Sie musste in ihrer Ordnung und Eigenart moglichst erhalten bleiben, wenn auch unter neuer Verantwortung. Im cavere des Testators kam die sorgfaltige Orientierung an den Vorgaben zum Ausdruck. So diente das Testament dem Erblasser dazu, die Familienordnung auf eine neue Generation zu ubertragen und die Stellung der Familie in der Gemeinschaft zu bewahren.

  • By (author) Mohr Siebeck