Normgebundenheit weltweiten Handelns.

Transkontinentale Migration als Beispiel.

By (author) Harald Kleinschmidt

Book cover: Normgebundenheit weltweiten Handelns.

Extent: 351 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Social Sciences 

Series: Beiträge zur Politischen Wissenschaft

Series volume number: 193

Language: German

Paperback (Published)

(November 2017)

ISBN: 9783428153336

6.18 x 9.17 inches

Price: $127.00

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Das Buch beschreibt den Konflikt zwischen tradiertem universalem ungesetztem Gastrecht und neuem partikularem gesetztem binnenstaatlichem Recht mit Bezug auf transnationale Migration und zeigt, dass dieser Konflikt nur lösbar ist bei wechselseitiger Anerkennung des Schutzbedürfnisses Residierender und des Sicherheitsbedürfnisses Migrierender.


This book examines the conflict between traditional universal law of hospitality and new particularist positive municipal law with regard to transnational migration. It argues that this conflict can be solved through reciprocal recognition of the quest for protection among residents and the security demands of migrants.

A. Einleitung

B. Migration und die Schaffung transnationaler sozialer Räume

Einleitung – Transnationale, im Besonderen interkontinentale Migration und die Schwierigkeiten der Wahrnehmung des Staats als Nationalstaat – Migrierende als Akteure in den Sozialwissenschaften

C. Naturrecht, Völkerrecht, Gastrecht. Warum Migration zum politischen Problem wurde

Einleitung: Ein Menschenrecht auf Emigrationsfreiheit – Naturrecht, Völkerrecht, Gastrecht – Die Abwertung des Naturrechts und die Positivierung des internationalen Rechts im 19. Jahrhundert – Rechtspraxis: die Feststellbarkeit der Gültigkeit zwischenstaatlicher Rechtssätze – Wandel der Wahrnehmung von Migration – Migration, gesetztes internationales Recht und ungesetztes Gastrecht – Anhang: Zur Geschichte der Grenzregime und des Begriffs der Grenze

D. Dekolonisation, Staatensukzession, postkoloniale Staatlichkeit. Warum das Bleiben zum politischen Problem wurde

Dekolonisation als Staatensukzession und das europäische öffentliche Recht der zwischenstaatlichen Verträge – Theorien der Staatensukzession – Dekolonisation als Staatensukzession und präkoloniale Staaten – Buganda und Bonny als Beispiele verhinderter Restitution präkolonialer Staaten – Die postkolonialen »neuen unabhängigen Staaten« und die Folgelasten der Dekolonisation als Staatensukzession

E. Schluss: Gastrecht in transnationalen sozialen Räumen

Literaturverzeichnis

Verträge (chronologisch)

Sachwortregister

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