Kriminalitatsbekampfung

Eine okonomische Analyse unter besonderer Berucksichtigung der Schweiz und der USA

by Patricia Funk

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Extent: 194 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Business & Economics

Series: Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften

Series volume number: 121

Language: German

(Hardback) (Out of print)

(November 2001)

ISBN: 9783161476440

Price: $81.00

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English summary: The strategy to combat crime applied in Switzerland and in a large number of other European countries differs greatly from that of the USA. American ‘severity’, consisting of a massive police contingent, a zero-tolerance policy, long prison sentences, the stigmatization of offenders due in part to the media etc, is in contrast to Swiss ‘leniency’, for example fines instead of imprisonment, limiting the number of persons allowed to see the register of previous convictions etc. In this work, the author focuses on the economic assessment of these two different ways of combating crime. In giving a theoretical characterization of the most effective policies in combating crime, she goes beyond modern literature on economics by dealing not only with the most effective punishment by the state but also the way in which the state can control non-governmental or informal punishment, an example of which is spreading information about the offense. German description: Die in der Schweiz und in einer Vielzahl anderer europaischer Lander verfolgte Strategie der Kriminalitatsbekampfung unterscheidet sich stark von derjenigen der USA. Die amerikanische ‘Strenge’ aussert sich zum Beispiel in massiver Polizeiprasenz, Null-Toleranz-Politik, hohen Freiheitsstrafen oder der Stigmatisierung von Tatern unter Mithilfe der Medien usw. Ihr steht die schweizerische ‘Milde’ gegenuber, zum Beispiel durch Bussen an Stelle von Gefangnisstrafen oder der Einschrankung der Einsichtnahme in das Strafregister.Eine okonomische Beurteilung dieser beiden unterschiedlichen Wege der Kriminalitatsbekampfung steht im Mittelpunkt der Untersuchung von Patricia Funk. Der okonomische Ansatz unterscheidet sich dadurch von soziologischen und psychologischen Ansatzen, dass die Effizienz des Mitteleinsatzes in den Vordergrund gestellt wird. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich zumindest ein Teil der Tater rational verhalt (also Kosten und Nutzen eines Deliktes vergleicht). Neben einem Uberblick uber die wesentlichen okonomischen Kriminalitatsmodelle setzt sich die Autorin auch mit den Ansatzen anderer Disziplinen auseinander. Bei der theoretischen Charakterisierung einer optimalen Kriminalitatsbekampfungspolitik geht sie uber die moderne okonomische Literatur hinaus. Sie geht nicht nur auf die optimale staatliche Bestrafung ein, sondern auch auf die Frage, wie der Staat die nicht-staatliche (informelle) Bestrafung durch Verbreitung von Informationen uber die Tat steuern soll. Die theoretischen Erkenntnisse kontrastiert sie abschliessend mit fur die Schweiz neuartigen empirischen Befunden. Diese Erkenntnisse erlauben ein Urteil daruber, in welchen Punkten die Kriminalpolitik der Schweiz und der USA dem okonomischen Ideal am ehesten entsprechen.

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