Das anthropomorphe Gottesbild
Berechtigung und Ursprung aus der Sicht antiker Denker
By (author) Marianne Wifstrand Schiebe
Paperback (Published)
(October 2019)
ISBN: 9783515124195
6.69 x 9.49 inches
Price: $116.00
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Die Auffassungen vom Gottlichen, welche antike Philosophen entwickelten, wurden bekanntlich nur von einer verschwindend geringen Minderheit geteilt. Das traditionelle Gottesbild, von dem sie fast ausnahmslos Abstand nahmen, pragte demgegenuber vollstandig das offentliche Leben. Marianne Wifstrand Schiebe stellt erstmals die Frage, ob sich die Philosophen Gedanken daruber machten, wie es dazu kommen konnte – ein in der Forschung bislang ubersehener Zusammenhang, der gelaufige Ansichten zum Selbstverstandnis antiker Denker und zu ihrer Auffassung von der breiten Bevolkerung und deren Fahigkeiten herausfordert. Wifstrand Schiebe kann eine ganze Reihe von Theorien zur Entstehung der Vorstellung von menschengestalteten Gottern in der antiken Uberlieferung nachweisen. Sie alle weisen ein hohes Mass an Folgerichtigkeit auf, so auch das am haufigsten auftretende Modell, demzufolge das falsche Gottesbild des offentlichen Kults ein Ergebnis buchstablicher Deutung eines ursprunglichen metaphorischen Diskurses uber die Gotter sei. Vor dem Hintergrund des Ansatzes von Wifstrand Schiebe erscheinen Themen wie die philosophische Beurteilung der Gotterbilder und das Phanomen des sog. “Euhemerismus”, die in der Forschung seit jeher kontrovers diskutiert werden, in einem neuen Licht.
Die Auffassungen vom Gottlichen, welche antike Philosophen entwickelten, wurden bekanntlich nur von einer verschwindend geringen Minderheit geteilt. Das traditionelle Gottesbild, von dem sie fast ausnahmslos Abstand nahmen, pragte demgegenuber vollstandig das offentliche Leben. Marianne Wifstrand Schiebe stellt erstmals die Frage, ob sich die Philosophen Gedanken daruber machten, wie es dazu kommen konnte – ein in der Forschung bislang ubersehener Zusammenhang, der gelaufige Ansichten zum Selbstverstandnis antiker Denker und zu ihrer Auffassung von der breiten Bevolkerung und deren Fahigkeiten herausfordert. Wifstrand Schiebe kann eine ganze Reihe von Theorien zur Entstehung der Vorstellung von menschengestalteten Gottern in der antiken Uberlieferung nachweisen. Sie alle weisen ein hohes Mass an Folgerichtigkeit auf, so auch das am haufigsten auftretende Modell, demzufolge das falsche Gottesbild des offentlichen Kults ein Ergebnis buchstablicher Deutung eines ursprunglichen metaphorischen Diskurses uber die Gotter sei. Vor dem Hintergrund des Ansatzes von Wifstrand Schiebe erscheinen Themen wie die philosophische Beurteilung der Gotterbilder und das Phanomen des sog. “Euhemerismus”, die in der Forschung seit jeher kontrovers diskutiert werden, in einem neuen Licht.
- By (author) Marianne Wifstrand Schiebe
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