Geschichtliche Offenbarung und die Wahrheit des Glaubens

Der Zusammenhang von Offenbarungstheologie, Geschichtsphilosophie und Ethik bei Albrecht Ritschl, Julius Kaftan und Karl Barth (1909-1916)

by Folkart Wittekind

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Extent: 282 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Religious Studies

Series: Beiträge zur historischen Theologie

Series volume number: 113

Language: German

Hardback (Published)

(February 2000)

ISBN: 9783161473012

9.45 x 6.34 inches

Price: $112.00

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Ist die Theologie des 20. Jahrhunderts nur durch die Annahme eines radikalen Bruches mit der vorherigen Theologie zu erklaren? Diese Selbstinterpretation Karl Barths, die zum common sense gegenwartiger Theologiegeschichtsschreibung unterschiedlichster Richtungen geworden ist, widerlegt Folkart Wittekind durch den Versuch einer systematischen Interpretation der Entwicklungsgeschichte der Theologie. Ausgangspunkt ist die Theologie Albrecht Ritschls, die als Versuch gedeutet wird, die teleologischen, ethischen und wahrheitstheoretischen Implikationen der Begriffsphilosophie Hegels mit der Idee einer individuellen historischen Realisierung zu verbinden. Diese Theologie wird von Ritschls Schuler Julius Kaftan weiterentwickelt, indem er die Innerlichkeit des Glaubens mit Hilfe eines dogmen- und theologiekritischen Rekurses auf die Geschichte Jesu begrundet. Hier knupft die bisher wenig beachtete fruheste Theologie Karl Barths mit der Frage an, wie sich die Ausbildung einer ethischen Personalitat zwischen geschichtlicher Einbindung und autonomer ethischer Kompetenz denken lasst. Im Zuge des Weltkrieges kritisiert Barth seine fruhen Antworten, aber unter Beibehaltung der Grundfrage nach der moglichen Realisierung des Guten in der Welt. Eine neue Geschichtsphilosophie, die die Ethik als Teil der Gotteslehre formuliert, deutet sich an.

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