Facetten der japanischen Popular- und Medienkultur 3
edited by Martina Schonbein and Juliane Stein
Paperback (Published)
(September 2016)
ISBN: 9783447106658
Price: $61.00
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Seit dem Siegeszug des Internets und der Eroffnung neuer Moglichkeiten zur Verbreitung kulturellen Wissens haben Fanaktivitaten ungeahnte Dimensionen erreicht und werden als “partizipatorische Medienkulturen” aufgrund ihres transkulturell verbindenden Potentials uberwiegend positiv gesehen. Der nunmehr dritte Facetten-Band zur Popular- und Medienkultur in Japan widmet sich in sieben Beitragen den Wechselwirkungen von Medienindustrie und kultureller Produktion im Zeichen des Fandom. Drei Beitrage analysieren transmediale Erzahlkonzepte zwischen Manga, Videospiel und Merchandising. Im Fokus stehen dabei die “Light Novel”, japanische Romane im Mangastil, Geschichtswissen vermittelnde Videospiele sowie das Phanomen der allgegenwartigen “unperfekten” regionalen Werbemaskottchen (yurukyara). Zwei weitere Beitrage befassen sich mit dem Fanmedium der Dojin shi, in denen Charaktere aus bereits bestehenden Manga- oder Animeserien weiterverwertet werden. Es werden einerseits Grunde dafur aufgezeigt, dass diese Fanwerke selbst bei eindeutigen Urheberrechtsverletzungen toleriert werden, zum anderen werden die Dojinshi als “hybrid-economy” charakterisiert und mit der als “gift-economy” bezeichneten westlichen Fanfiction im Internet kontrastiert. Ein weiterer Beitrag analysiert Frauenbilder und Feminitat in der 1914 gegrundeten Takarazuka-Revue und legt erstmals den Fokus auf die Darstellerinnen weiblicher Rollen (musumeyaku). Abschliessend untersucht ein Beitrag zur Fernsehkultur das etablierte Format der japanischen Serie Mare (2015) unter besonderer Berucksichtigung ihrer Bedeutung fur die Revitalisierung landlicher Regionen und die Konstruktion nationaler Identitat im digitalen Zeitalter.
Seit dem Siegeszug des Internets und der Eroffnung neuer Moglichkeiten zur Verbreitung kulturellen Wissens haben Fanaktivitaten ungeahnte Dimensionen erreicht und werden als “partizipatorische Medienkulturen” aufgrund ihres transkulturell verbindenden Potentials uberwiegend positiv gesehen. Der nunmehr dritte Facetten-Band zur Popular- und Medienkultur in Japan widmet sich in sieben Beitragen den Wechselwirkungen von Medienindustrie und kultureller Produktion im Zeichen des Fandom. Drei Beitrage analysieren transmediale Erzahlkonzepte zwischen Manga, Videospiel und Merchandising. Im Fokus stehen dabei die “Light Novel”, japanische Romane im Mangastil, Geschichtswissen vermittelnde Videospiele sowie das Phanomen der allgegenwartigen “unperfekten” regionalen Werbemaskottchen (yurukyara). Zwei weitere Beitrage befassen sich mit dem Fanmedium der Dojin shi, in denen Charaktere aus bereits bestehenden Manga- oder Animeserien weiterverwertet werden. Es werden einerseits Grunde dafur aufgezeigt, dass diese Fanwerke selbst bei eindeutigen Urheberrechtsverletzungen toleriert werden, zum anderen werden die Dojinshi als “hybrid-economy” charakterisiert und mit der als “gift-economy” bezeichneten westlichen Fanfiction im Internet kontrastiert. Ein weiterer Beitrag analysiert Frauenbilder und Feminitat in der 1914 gegrundeten Takarazuka-Revue und legt erstmals den Fokus auf die Darstellerinnen weiblicher Rollen (musumeyaku). Abschliessend untersucht ein Beitrag zur Fernsehkultur das etablierte Format der japanischen Serie Mare (2015) unter besonderer Berucksichtigung ihrer Bedeutung fur die Revitalisierung landlicher Regionen und die Konstruktion nationaler Identitat im digitalen Zeitalter.
- Edited by Martina Schonbein
- Edited by Juliane Stein
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