Die unverschuldete Leistungserschwerung bei der Stuckschuld vor und nach der Schuldrechtsreform

By (author) Matthias Dempfle

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Extent: 202 pages

Publisher: Logos Verlag Berlin

Subjects: Law

Language: German

Paperback (Published)

(July 2025)

ISBN: 9783832559267

5.71 x 8.27 inches

Price: $60.00

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Der “Ring im See” und das “Cabrio von Murmansk” sind zwei der bekanntesten Lehrbeispiele im allgemeinen Schuldrecht. Sie beschaftigen sich mit der Frage der nachtraglichen Leistungserschwerung und somit einem Teil des Unmoglichkeitsrechts. Mit der Gesetzgebung zur Modernisierung des Schuldrechts von 2002 sollte die Problematik der Unmoglichkeit umfassend geregelt werden. Seitdem begegnet in der juristischen Ausbildung den Studierenden der ,275 Abs. 2 S. 1 BGB in seiner heutigen Fassung. Hier ist die sogenannte “faktische Unmoglichkeit” kodifiziert. Dieser Massstab findet nach Intention des Gesetzgebers seit 2002 auf Stuck- und Gattungsschulden Anwendung. Der Gesetzgeber des BGB 1900 hatte ursprunglich im Leistungsstorungsrecht den Fokus auf Gattungsschulden, ,279 BGB 1900, gelegt. Ausgehend von dieser Pramisse stellt sich die Frage, wie es dazu kam, dass die Rechtsprechung zu ,279 BGB 1900 im heutigen ,275 Abs. 2 S. 1 BGB kodifiziert auch auf Stuckschulden Anwendung findet. In dieser Arbeit werden daher die Regelungen und die Rechtsprechung zur nachtraglichen unverschuldeten Leistungserschwerung ausgehend vom BGB 1900 unter besonderer Berucksichtigung des Stuckschuldners, fur den sich die Leistung unverschuldet erschwert hat, analysiert. Es wird untersucht, welchen Aufwand der Schuldner einer Stuckschuld erbringen muss, wenn der Aufwand fur die Leistungserbringung hoher ist als ursprunglich angenommen, und wie sich dieser entwickelt hat.

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