die seltzamen namen all

Studien zur Uberlieferung der Pflanzennamen.In Verbindung mit dem Forschungsinstitut fur Deutsche Sprache 'Deutscher Sprachatlas' der Philipps-Universitat Marburg/Lahn

by Peter Seidensticker

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Extent: 136 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Language & Linguistics

Series: Zeitschrift fur Dialektologie und Linguistik, Beihefte

Series volume number: 101

Language: German

Paperback (Published)

(January 1997)

ISBN: 9783515071239

Price: $51.00

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In diesen fachubergreifenden Studien legt der Marburger Germanist einen Ertrag jahrzehntelangen Umgangs mit den Krauterbuchern der Renaissance vor. Die Pflanzennamen waren seit der Materia medica des griechischen Arztes Dioskurides (um 60 n.Chr.) Haupttrager der schriftlichen Uberlieferung fur die mittelalterliche Heilkunde. Da sie sich standig vermehrten und immer neue Pflanzen hinzukamen, erwiesen sie sich in den fruhen Krauterbuchern der Renaissance als ein immer dringlicheres Problem, das sich in den Klagen des Hornbacher Pfarrers Hieronymus Bock (1498-1554) uber “die seltzamen namen all” Ausdruck verschafft. Uber zweieinhalb Jahrhunderte wird darum gerungen, bis dem schwedischen Botaniker Carl von Linne (1709-1778) der Durchbruch zu einer weltweit anerkannten Losung gelingt. Linnes umfassende Sachkenntnis, die Grundlage seiner Regeln fur die wissenschaftliche Botanische Nomenklatur, verbindet sich mit einem ausgepragten Sinn fur die sprachliche Form. Der Zusammenhang, in dem sie hier behandelt werden, lasst eine historische Syntax der uberlieferten Pflanzennamen zutagetreten, die Linne sich zunutze machte. Peter Seidenstickers Studien konnen auch als Anleitung zum Verstandnis einer Namengruppe dienen, die ohne Kenntnis ihrer Geschichte nur schwer zuganglich ist. “Die Studie, die sich als interdisziplinare Abhandlung mit linguistischem Ansatz versteht, ist anschaulich geschrieben und durch ein umfangreiches Register gut erschlossen.” Beitrage zur Namenforschung “There is much to fascinate the reader […] the book is enlightening and a very good read.” Journal of English and Germanic Philology

  • By (author) Peter Seidensticker