Die Beweislast bei Kollisionsnormen
by Maximilian Seibl
Paperback (Published)
(January 2010)
ISBN: 9783161501814
Price: $112.00
Out of stock
English summary: Maximilian Seibl deals with the burden of proof in respect to German and European private international law provisions, more specifically with the question as to how a non liquet situation can be solved and what consequences for the parties of a lawsuit result from this. The problem derives from the structure of private international law provisions which establish a connection between the facts of the case and the applicable law by the so-called connecting factor. In many cases one party claims the existence of a certain connecting factor pointing to a specific legal system whereas the other party denies this connection and alleges the applicability of another legal system based on the same connecting factor; if it remains uncertain whether the connecting factor actually points to the one or the other legal system, it is indispensable to find a solution. As the connecting factor usually features an open character – i.e. it can establish a connection with every existing legal system on principle – whereas substantive law provisions only distinguish between the existence and the non-existence of certain facts, the conventional principles of the burden of proof must be modified. The book offers a differentiated solution to this problem that keeps the connection with those principles but also takes the private international law and the respective procedural implications into consideration. German description: Kann eine strittige Tatfrage vor Gericht nicht aufgeklart werden, spricht man von einem non liquet . Maximilian Seibl geht der Frage nach, wie ein bei einer Kollisionsnorm des Internationalen Privatrechts eingetretenes non liquet uberwunden werden kann und welche Folgen sich hieraus fur die Parteien im Verfahren ergeben. Er zeigt auf, dass die Problematik in der Struktur der Kollisionsnorm selbst begrundet ist, die aus Anknupfungsgegenstand und Anknupfungsmoment besteht. Insbesondere das Anknupfungsmoment unterscheidet sich durch seine funktionsbedingte tatbestandliche Offenheit erheblich von den Tatbestandsmerkmalen materiellrechtlicher Rechtsnormen. Nach einer eingehenden Analyse dieser Besonderheiten stellt der Autor ein differenziertes Losungsmodell vor, das eine Synthese zwischen den allgemeinen Beweislastlehren sowie internationalprivat- und -verfahrensrechtlichen Erfordernissen bildet.
- By (author) Maximilian Seibl
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