Die Anfänge der Christenheit
Die ersten 500 Jahre
By (author) Paula Fredriksen Series edited by Kathy Ehrensperger Series edited by Soham Al-Suadi
Das antike Mittelmeer war voller Götter. Jahrhundertelang herrschte pragmatisch gesehen ein religiöser Pluralismus. Wie kam es dann, dass ein bestimmter einzelner Gott die Politik und Frömmigkeit des späten Römischen Reiches dominierte? Im vorliegenden Band zeichnet Paula Fredriksen die Entwicklung des frühen Christentums – oder besser gesagt, der frühen Christentümer – über fünf Jahrhunderte nach und verfolgt seinen Weg von den Hügeln Judäas bis in die Zentren der Welt: Rom und Konstantinopel.
Es ist eine Geschichte mit einer Vielzahl von Charakteren: nicht nur Theologen, Bischöfe und Kaiser, sondern auch Götter und Dämonen, Engel und Magier, Astrologen und Asketen, Heilige und Ketzer, aristokratische Gönner und millenaristische Enthusiasten. Sie alle spielten ihre Rolle bei der Entwicklung einer auf die Heiligen Schriften des Judentums bezogene Religion, die sich zu einer energiegeladenen Vielfalt entwickelte und bis heute erhalten geblieben ist.
Das Neue Testament, wie wir es kennen, stellt nur eine kleine Auswahl der vielen Evangelien, Briefe, Apostelgeschichten und Offenbarungen dar, die vor der Etablierung einer kaiserlich gesteuerten Kirche im Umlauf waren. Es erzählt, wie das Evangelium von Jesus auf die Apostel und von dort auf Paulus überging. Aber wenn wir unseren Blickwinkel erweitern, uns mit nicht-kanonischen und parakanonischen Texten befassen und Informationen aus Papyri, Inschriften und archäologischen Funden nutzen, erkennen wir eine andere, reichhaltigere und weit weniger lineare Geschichte.
Fredriksen führt diese vielen Quellen zusammen, um die lebhaften Interaktionen zwischen Heiden, Juden und Christen zu rekonstruieren und die Wandlung des Christentums von einer dynamischen Form des jüdischen Messianismus zu einem Arm des spätrömischen Staates nachzuzeichnen.
Das antike Mittelmeer war voller Götter. Jahrhundertelang herrschte pragmatisch gesehen ein religiöser Pluralismus. Wie kam es dann, dass ein bestimmter einzelner Gott die Politik und Frömmigkeit des späten Römischen Reiches dominierte? Im vorliegenden Band zeichnet Paula Fredriksen die Entwicklung des frühen Christentums – oder besser gesagt, der frühen Christentümer – über fünf Jahrhunderte nach und verfolgt seinen Weg von den Hügeln Judäas bis in die Zentren der Welt: Rom und Konstantinopel.
Es ist eine Geschichte mit einer Vielzahl von Charakteren: nicht nur Theologen, Bischöfe und Kaiser, sondern auch Götter und Dämonen, Engel und Magier, Astrologen und Asketen, Heilige und Ketzer, aristokratische Gönner und millenaristische Enthusiasten. Sie alle spielten ihre Rolle bei der Entwicklung einer auf die Heiligen Schriften des Judentums bezogene Religion, die sich zu einer energiegeladenen Vielfalt entwickelte und bis heute erhalten geblieben ist.
Das Neue Testament, wie wir es kennen, stellt nur eine kleine Auswahl der vielen Evangelien, Briefe, Apostelgeschichten und Offenbarungen dar, die vor der Etablierung einer kaiserlich gesteuerten Kirche im Umlauf waren. Es erzählt, wie das Evangelium von Jesus auf die Apostel und von dort auf Paulus überging. Aber wenn wir unseren Blickwinkel erweitern, uns mit nicht-kanonischen und parakanonischen Texten befassen und Informationen aus Papyri, Inschriften und archäologischen Funden nutzen, erkennen wir eine andere, reichhaltigere und weit weniger lineare Geschichte.
Fredriksen führt diese vielen Quellen zusammen, um die lebhaften Interaktionen zwischen Heiden, Juden und Christen zu rekonstruieren und die Wandlung des Christentums von einer dynamischen Form des jüdischen Messianismus zu einem Arm des spätrömischen Staates nachzuzeichnen.
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