Das russische Drama

Teilband 3

Contributions by Ulrich Schmid Contributions by Bettina Kaibach Contributions by Rainer Goldt Contributions by Jens Herlth Contributions by Reinhard Ibler Contributions by Joachim Klein Contributions by Andreas Guski Contributions by Richard Peace Contributions by Ulrike Lange Contributions by Christine Müller-Scholle Contributions by Angela Martini Contributions by Ulrike Jekutsch Contributions by Frank Göbler Contributions by Witold Kosny Contributions by Nikolaus Katzer Contributions by

Book cover: Das russische Drama

Extent: 548 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Slavic Studies

Series: Bausteine zur Slavischen Philologie und Kulturgeschichte. Reihe A: Slavistische Forschungen

Language: German

Hardback (Published)

(January 2012)

ISBN: 9783412181017

6.57 x 9.25 inches

Price: $62.00

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Vom Klassizismus bis zum Ausgang des 20. Jahrhunderts werden 21 reprasentative russische Dramen vorgestellt und von ausgewiesenen Kennern analysiert. War das Drama in Russland nach einer langen theaterlosen Zeit zunachst nur Nachahmung westlicher Muster, gewann es im Zeitalter der Romantik, bei Griboedov, Puskin und Gogol, seine Selbstandigkeit und nationale Eigentumlichkeit. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde es dann von Anton Eechov im Bruch mit der gesamten abendlandischen Tradition des aristotelischen Theaters auf einen absoluten Hohepunkt gefuhrt. Das dramatische Schaffen dieses Autors, das eine bis heute andauernde Prasenz auf den Buhnen der Welt besitzt, ist deshalb mit allen vier grossen Stucken (Die Mowe, Onkel Vanja, Die drei Schwestern, Der Kirschgarten) vertreten. Der Band wird vom Herausgeber durch eine umfangreiche Entwicklungsgeschichte des russischen Dramas eingeleitet.

Ulrich Schmid (geb. 1965) ist seit 2007 Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen. Von 2010 bis 2014 war er Dekan der Kulturwissenschaftlichen Abteilung. Von 2005 bis 2007 war er Professor für Slavische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, von 2003 bis 2004 SNF-Förderungsprofessor an der Universität Bern, von 2000 bis 2003 Assistenzprofessor an der Universität Basel. 2010 war er Gastforscher an der Universität Oslo, 1995 Visiting Fellow an der Harvard University. 2004 und 1997 absolvierte er Forschungsaufenthalte in Warschau und Krakau. 1998 war er Gastdozent an der Linguistischen Universität in Kiev. 1985 bis 1991 Studium der Germanistik, Slavistik und Politischen Wissenschaften in Zürich, Heidelberg und Leningrad. Seit 1994 ist er ständiger freier Mitarbeiter im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung.

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