Der Wiederaufbau von Taschkent 1966–1970 als Bühne der Moderne

By (author) Benjamin Kaelin Series edited by Tanja Penter Series edited by Jeronim Perović Series edited by Ulrich Schmid Series edited by

Book cover: Der Wiederaufbau von Taschkent 1966–1970 als Bühne der Moderne

Extent: 476 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Architecture, Slavic Studies, Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Hardback (Published)

(November 2025)

ISBN: 9783412533748

6.3 x 9.25 inches

Price: $99.00

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Am 26. April 1966 wurde Taschkent, die Hauptstadt der Usbekischen Sozialistischen Sowjetrepublik, durch ein schweres Erdbeben erschuttert, das zahlreiche Opfer forderte und grosse Schaden verursachte. Der Wiederaufbau war eines der grossten urbanen Transformationsprojekte des Poststalinismus. Sein Programm umfasste neben der unmittelbaren Katastrophenhilfe und weitreichenden Renovierungsmassnahmen auch die Neugestaltung des Stadtzentrums, Wohnbauprojekte an den Randern der Stadt und einen umfassenden Ausbau der Infrastruktur sowie der lokalen Industrie – mit weitreichenden Folgen fur die sozialen und okonomischen Verhaltnisse der Stadt. Benjamin Kaelin analysiert die Verwandlung von Taschkent und macht die Transformation der Stadt als Buhne der poststalinistischen urbanen Moderne begreifbar.


Am 26. April 1966 wurde Taschkent, die Hauptstadt der Usbekischen Sozialistischen Sowjetrepublik, durch ein schweres Erdbeben erschuttert, das zahlreiche Opfer forderte und grosse Schaden verursachte. Unmittelbar nach der Katastrophe wurde der Wiederaufbau der Stadt und damit eines der grossten und umfassendsten urbanen Transformationsprojekte des Poststalinismus in Angriff genommen. Das Programm des Wiederaufbaus, an dem eine Vielzahl von Organisationen aus der gesamten Sowjetunion beteiligt waren, beinhaltete neben der unmittelbaren Katastrophenhilfe und weitreichenden Renovierungsmassnahmen auch die Neugestaltung des Stadtzentrums, Wohnbauprojekte an den Randern der Stadt und einen umfassenden Ausbau der Infrastruktur sowie der lokalen Industrie. Damit bedeutete der Wiederaufbau eine Neukonfiguration der sozialen und okonomischen Verhaltnisse der Stadt. Benjamin Kaelin analysiert die Verwandlung von Taschkent in der ersten Phase des Wiederaufbaus in all ihren Facetten und macht damit die Transformation der Stadt als Buhne der poststalinistischen urbanen Moderne begreifbar.

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