Das Klagezulassungsverfahren gem. § 148 AktG.
Geltendes Recht. Kritik. Reform.
By (author) Andreas Gaschler
Paperback (Published)
(December 2016)
ISBN: 9783428151103
6.18 x 9.17 inches
Price: $189.00
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Gem. § 148 AktG können Aktionärsminderheiten, die ein Vorverfahren erfolgreich durchlaufen haben, ausgewählte Gesellschaftsansprüche einklagen. Dieses Minderheitsrecht funktioniert in der Praxis jedoch nicht. Die Arbeit stellt die Regelungsbestandteile des § 148 AktG dar, die als »Sand im Getriebe« verantwortlich für diesen Funktionsausfall sein könnten. Es wird sodann vorgeschlagen, § 148 AktG weitreichend zu reformieren und Zulassungshürden abzubauen.
»The Shareholder Derivative Suit According to Section 148 of the German Company Code (Aktiengesetz – AktG)«
Section 148 of the German Company Code (Aktiengesetz – AktG) provides for a derivative suit for minority shareholders. However, it has turned out that this minority right does not work in practice. The dissertation first dissects those conditions of the provision that might be responsible for this failure. It then takes on the reform debate and proposes far-reaching steps to lower the legal hurdles for minority sharholders in order to turn the German derivative suit into a success story.
Einleitung
Fragestellung und Anliegen der Untersuchung – Gang der Untersuchung
1. Grundlagen des Verfolgungsrechts
Das Verfolgungsrecht im Überblick – Rechtstatsächlicher Befund – Das Verfolgungsrecht im System der Anspruchsdurchsetzung – Zweckbestimmung des § 148 AktG – Regelungspolitisches Spannungsfeld des Verfolgungsrechts
2. Das Verfolgungsrecht de lege lata
Anwendungsbereich des § 148 AktG – Das Klagezulassungsverfahren gem. § 148 Abs. 1 AktG – Das Klageverfahren (§148 Abs. 4 AktG) – Klagezulassungs- und Klageverfahren übergreifende Fragestellungen
3. Das Verfolgungsrecht de lege ferenda
Schlussfolgerungen aus dem rechtstatsächlichen Befund und Reformalternativen – Die Reformansatzpunkte für ein effektives gerichtliches Durchsetzungsverfahren: zugleich Kritik des § 148 AktG – Verwirklichung der Reformansatzpunkte in einem institutionellen Vorverfahren? – Verfolgungsrecht und materiellrechtlicher Anspruch – Besondere Regeln für »kleine« oder nichtbörsennotierte Aktiengesellschaften?
Ergebnisse
Zusammenfassung
Literatur- und Sachwortverzeichnis
Andreas Gaschler war nach Erster Juristischer Staatsprüfung (OLG Celle, 2007) wissenschaftlicher Mitarbeiter am Osnabrücker Lehrstuhl von Prof. Dr. Dirk A. Verse M.Jur. (Oxford). Im Studienjahr 2008/2009 studierte er mit gesellschaftsrechtlichem Schwerpunkt in Cambridge (LL.M., 2009). Nach dem Referendariat und der Zweiten Juristischen Staatsprüfung (OLG Celle, 2014) trat er in den Justizdienst der niedersächsischen Justiz ein. Vorwiegend war er seitdem als Zivilrichter tätig. 2016 wurde er an der Mainzer Universität promoviert. Seine Dissertation wurde beim Stiftertag der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2018 mit dem Preis der Alfred Teves-Stiftung ausgezeichnet.
- By (author) Andreas Gaschler
»Zusammenfassend bereitet die Arbeit von Gaschler eine auf den ersten Blick eher spröde und in der Praxis derzeit einer eigenständigen Bedeutung weitgehend entleerte Materie beeindruckend ansprechend, präzise und umfassend auf. Die Reformvorschläge im dritten Teil seiner Arbeit verdienen einer intensivern Disskusion in Literatur und Gesetzgebung. Insgesamt gelingt es Gaschler, weit über die prozessualen Fragen des § 148 AktG hinaus auf höchstem wissenschaftlichen Niveau einen wertvollen Beitrag zur akrienrechtlichen Innenhaftung und ihrer Durchsetzung zu leisten.« Dr. Lucina Berger, in: Die Aktiengesellschaft, Heft 21/2017
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