Das Internationale Privatrecht der EU – Vorbild oder Vormacht?

Abgrenzungen und Wirkungen im Verhältnis zum nationalen und völkerrechtlichen Kollisionsrecht

By (author) Caroline Sophie Rapatz

Book cover: Das Internationale Privatrecht der EU – Vorbild oder Vormacht?

Extent: 719 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law

Series: Beiträge zum ausländischen und internationalen Privatrecht

Series volume number: 139

Language: German

Hardback (Unspecified)

(August 2023)

ISBN: 9783161621932

6.65 x 9.41 inches

Price: $187.00

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With the effects of the EU’s private international law regulations going far beyond their scope of application, other regulatory levels are left with little room for manoeuvre. A reorientation of the multi-level system towards a sustainable overall concept is therefore imperative.


Caroline Sophie Rapatz untersucht die Folgen der Europaisierung des Internationalen Privatrechts (IPR) fur das nationale und das staatsvertragliche Kollisionsrecht und fur das internationalprivatrechtliche Gesamtsystem. Die Wirkungen der IPR-Verordnungen der EU sind nicht auf ihren Anwendungsbereich begrenzt. Das mitgliedstaatliche Kollisionsrecht wird teils massiv zuruckgedrangt, muss aber gleichzeitig zahlreiche Lucken schliessen. Der Druck zur Anpassung an europaische Vorstellungen wird durch primarrechtliche Vorgaben noch verstarkt. Die Kollisionsregeln bi- und multilateraler Staatsvertrage bleiben von der Europaisierung zwar formell unberuhrt. Ihr Zusammenspiel mit dem EU-IPR sowie der stetig wachsende Einfluss der EU auf die Interpretation und Weiterentwicklung volkerrechtlicher Rechtsakte lassen jedoch faktische Angleichungszwange entstehen. Der bisherige Ansatz einer kollisionsrechtlichen Europaisierung durch Einzelrechtsakte ist auf lange Sicht nicht tragfahig und sollte durch ein anderes Modell ersetzt werden.

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