Das Christusbild des Philipperhymnus im Spiegel alter Ubersetzungen

by Christian Blumenthal

Book cover: Das Christusbild des Philipperhymnus im Spiegel alter Ubersetzungen

Extent: 258 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Biblical Studies

Series: Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament

Series volume number: 517

Language: German

Hardback (Published)

(June 2024)

ISBN: 9783161635328

9.09 x 6.06 inches

Price: $162.00

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Christian Blumenthal untersucht die fruhesten Ubersetzungen des Philipperhymnus. Er konzentriert sich dabei auf das mehrdeutige Christusbild dieses faszinierenden Textes und fragt, wie lateinische, koptische, syrische, armenische, athiopische und arabische Ubersetzungen mit den Mehrdeutigkeiten dieses Bildes umgingen.


Der sogenannte Philipperhymnus (Phil 2,6-11) ist ein ebenso faszinierender wie einflussreicher Text. Das liegt nicht zuletzt an seinem vielschichtigen Christusbild und seiner Theologie, die sich im Medium literarischer Mehrdeutigkeit bewegt. Christian Blumenthal untersucht umfassend die fruhesten lateinischen, koptischen, syrischen, armenischen, athiopischen und arabischen Ubersetzungen dieses Hymnus, die sich zu diesen theologischen Mehrdeutigkeiten verhalten mussten: Beim Ubersetzen veranderten sich die christologischen Deutungsraume gegenuber dem Ausgangstext, manche wurden geschlossen, andere wurden eroffnet. Zwar lassen sich Intention und theologische Gestaltungsabsicht dieser Ubersetzungen mangels kontextueller Daten und ubersetzungstechnischer Eigenheiten nicht zweifelsfrei erheben. Doch in diachroner Perspektive lasst sich sprachraumubergreifend ein Trend ausmachen: Fruhe Uberarbeitungen und Fortschreibungen, welche die ersten Ubersetzungen erfahren, zeigen oftmals eine Tendenz zur Anpassung an den griechischen Bibeltext. Dabei wird punktuell sogar die Ubersetzungstechnik selbst hochgradig theologisch-ekklesiologisch aufgeladen.

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