Corpus der romischen Rechtsquellen zur antiken Sklaverei (CRRS)

Teil 4.1: Stellung der Sklaven im Privatrecht. Eheahnliche Verbindungen und verwandtschaftliche Beziehungen

adapted by Reinhard Willvonseder

Book cover: Corpus der romischen Rechtsquellen zur antiken Sklaverei (CRRS)

Extent: 187 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Law

Language: German

Hardback (Published)

(February 2010)

ISBN: 9783515082075

8.27 x 11.65 inches

Price: $48.00

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Die grundsatzliche Entscheidung des romischen Rechts zu Ehe und Familie von Sklaven ist klar: Es gibt keine Ehe mit Sklaven, Verwandtschaft mit Sklaven ist unbeachtlich. Den in diesem Band behandelten Texten ist aber nicht nur die Negation solcher personlichen Beziehungen zu entnehmen – sie geben auch einen Blick auf das in der Realitat sehr wohl existierende Familienleben von Sklaven frei und zeigen, wie Roms Juristen die sich aus familiaren Beziehungen von und mit Sklaven de facto ergebenden Probleme zu losen versucht haben, ohne dabei die grundsatzliche Leugnung der rechtlichen Beachtlichkeit solcher Verbindungen aufzugeben. Einen von vielen Texten behandelten Sonderfall der Sklaverei stellt die Kriegsgefangenschaft dar. Auch fur den romischen Bereich wurde ein Romer dadurch, dass er in die Hande der Feinde fiel, zum Sklaven und damit unfahig, Teil einer romischen Familie zu sein. Aber nicht nur die Auswirkungen der Versklavung durch die Gefangennahme, sondern auch die der Heimkehr auf Ehe und Familie werden hier intensiv diskutiert.

  • Adapted by Reinhard Willvonseder