Briefe des Jahres 1933
Briefe des Jahres 1933
by Karl Barth and edited by Eberhard Busch, Bartolt Haase and Barbara Schenck
(Paperback) (Out of print)
(September 2004)
ISBN: 9783290173180
5.91 x 8.86 inches
Price: $25.00
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Das Jahr 1933 mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten war fur den damaligen Bonner Theologieprofessor Karl Barth ein Zeit der Entscheidungen. Das dokumentiert eindrucksvoll die Sammlung seiner Briefe aus diesem verhangnisvollen Jahr. Die Entscheidungen bedeuteten auch Scheidungen – im Verhaltnis zu den bisherigen Weggefahrten Gogarten, Brunner u. a., aber dann auch in Bezug auf die beiden grossen Gruppierungen der Deutschen Christen und der Jungreformatorischen, die in diesem Jahr hervortraten und miteinander im Streit lagen. Barth musste damit rechnen, nur noch wenig Zeit bis zu seiner Absetzung zu haben, die dann tatsachlich 1935 erfolgte. Zunachst ziemlich einsam, entschied er sich, ohne Kompromisse fur das eine zu kampfen: dass die evangelische Kirche die Kirche Jesu Christi bleibe. Die kommentierten Briefe dieses Jahres, u.a. an Baillie, Bonhoeffer, v. Bodelschwingh, Dibelius, Gogarten, Hesse, Maury, McFarland und Thurneysen, aber auch an Reichskanzler Hitler und Reichsminister Rust, vertiefen das Bild dieses einzigartigen Theologen und Kopfes der Bekennenden Kirche. Eberhard Busch, Jahrgang 1937, studierte Theologie und war von 1965 bis 1968 als Assistent von Karl Barth tatig. Spater arbeitete er als Pfarrer in Uerkheim, Aargau, und als Professor fur Reformierte Theologie in Gottingen. Karl Barth (1886-1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tubingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Romerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Gottingen ein, spater wurde er Ordinarius in Munster und Bonn. Er war Mitherausgeber von Zwischen den Zeiten (1923-1933), der Zeitschrift der Dialektischen Theologie. Karl Barth war der Autor der Barmer Theologischen Erklarung und Kopf des Widerstands gegen die Gleichschaltung der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universitat wegen Verweigerung des bedingungslosen Fuhrereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, Die Kirchliche Dogmatik, ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.
- By (author) Karl Barth
- Edited by Eberhard Busch
- Edited by Bartolt Haase
- Edited by Barbara Schenck
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