Vertheidigter Glaube der Christen

2 Auflagen: 1748/51-1773. Bibliothek der Neologie. Kritische Ausgabe in zehn BƤnden. Band VII

Edited by Andreas Pietsch By (author) August Friedrich Wilhelm Sack

Book cover: Vertheidigter Glaube der Christen

Extent: 539 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Religious Studies

Language: German

Hardback (Unspecified)

(January 2026)

ISBN: 9783162003317

6.1 x 9.13 inches

Price: $246.00

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(January 2026)

ISBN: 9783162003324

Price: $246.00

August Friedrich Wilhelm Sack’s (1703-1786) major work “Defended Faith of the Christians” was a widely received popular-theological apology that helped this genre break through in the German-speaking world. In it, Sack calls for setting aside theological disputes and overcoming inner-Protestant bi-confessionalism.


English summary: The renowned Berlin court and cathedral preacher and senior consistorial councillor August Friedrich Wilhelm Sack (1703-1786) was, alongside Spalding, the decisive founding father of Neology. His work “Defended Faith of the Christians,” published in eight instalments, provided the epoch’s key theological portal work. In this theology of religion apology, Sack advocated enduringly for freedom of religious thought and conscience, as well as for an assurance of Christian faith achievable through independent reflection. In the concept of revelation, Sack did not see a contradiction but a complement to natural reason – illumined by God itself; as the “telescope of reason,” revelation makes the natural religious truths clearly recognizable in the first place. Sack left the material body of doctrine, including the traditional doctrines of atonement and the Trinity, largely untouched; only regarding the doctrine of original sin did he deny the existence of a sufficient biblical foundation. Sack maintained friendly relations with Gleim, Klopstock, and Wieland, and conducted intensive Enlightenment-theoretical correspondence, for example with the historian Johannes Muller, the Zurich scholars Breitinger, Bodmer, and Zimmermann, as well as with the Englishman Kennicot. Even Pope Clement XIV expressed his regret that, due to his ignorance of the German language, he was unable to read Sack’s writings. Owing to its initial and decades-long enduring significance, Sack’s “Defended Faith of the Christians,” which was also translated into Dutch and French, deserves a permanent place in the “Library of Neology.” The changes in the second edition, critically indicated in this edition based on the first edition chosen as the reference text, are of particular interest because they can impressively and concretely show how the author’s theological self-revision – guided by the progress of neological theoretical work – unfolded over a span of 20 years. German description: Der beruhmte Berliner Hof- und Domprediger und Oberkonsistorialrat August Friedrich Wilhelm Sack (1703-1786) war neben Spalding der massgebliche Grundungsvater der Neologie. Seine in acht Lieferungen erschienene Schrift “Vertheidigter Glaube der Christen” stellte das entscheidende theologische Portalwerk der Epoche bereit. In dieser religionstheologischen Apologie pladierte Sack nachhaltig fur religiose Gedanken- und Gewissensfreiheit sowie fur eine aus Selbstdenken zu erreichende Vergewisserung des christlichen Glaubens. Im Offenbarungsgedanken sah Sack nicht einen Widerspruch, sondern eine Erganzung zu der – ihrerseits von Gott erleuchteten – naturlichen Vernunft; als das “Fernrohr der Vernunft” lasse sie die naturlichen religiosen Wahrheiten allererst deutlich erkennen. Den materialen Lehrbestand einschliesslich der uberkommenen Versohnungs- und Trinitatslehre liess Sack noch weithin unberuhrt, nur fur die Erbsundenlehre bestritt er die Existenz einer zureichenden biblischen Begrundung. Sack stand mit Gleim, Klopstock und Wieland in freundschaftlicher Verbindung, dazu unterhielt er intensive aufklarungstheoretische Korrespondenzen etwa mit dem Historiker Johannes Muller, mit den Zurcher Gelehrten Breitinger, Bodmer und Zimmermann sowie mit dem Englander Kennicot. Selbst Papst Clemens XIV. ausserte sein Bedauern daruber, dass er aus Unkenntnis der deutschen Sprache die Schriften Sacks nicht zu lesen vermoge. Aufgrund ihrer initialen und auf Jahrzehnte hinaus anhaltenden Bedeutung gebuhrt Sacks Schrift “Vertheidigter Glaube der Christen”, die auch Ubersetzungen ins Hollandische und Franzosische erfuhr, ein Stammplatz in der “Bibliothek der Neologie”. Die in dieser Edition innerhalb der als Leittext gewahlten ersten Auflage kritisch ausgewiesenen Anderungen der zweiten Auflage sind nicht zuletzt darin von hohem Interesse, dass sie eindrucksvoll und konkret aufweisen konnen, wie sich die am Fortschritt der neologischen Theoriearbeit orientierte theologische Selbstrevision des Autors aus dem Abstand von 20 Jahren vollzogen hat.

Vorwort
Einleitung
Editorische Hinweise und Siglen
Vertheidigter Glaube der Christen
I. Erstes Stück
Vorrede zu der neuen Ausgabe
Einleitung
VorlƤufige Betrachtungen
Erste Betrachtung
Zweyte Betrachtung
Dritte Betrachtung
Vierte Betrachtung
II. Zweytes Stück
Erinnerung
Von dem gƶttlichen Ursprunge der heiligen Schrift
Erste Betrachtung
Zweyte Betrachtung
Dritte Betrachtung
Vierte Betrachtung
Fünfte Betrachtung
Sechste Betrachtung
III. Drittes Stück
Von Einwürfen wider die Göttlichkeit der Schrift und
christlichen Religion
Erste Betrachtung
Zweyte Betrachtung
Dritte Betrachtung
Vierte Betrachtung
Fünfte Betrachtung
Sechste Betrachtung
Siebende Betrachtung
IV. Viertes Stück
Von Gott
Erste Betrachtung
Zweyte Betrachtung
Dritte Betrachtung
Vierte Betrachtung
Fünfte Betrachtung
Sechste Betrachtung
Siebende Betrachtung
Achte Betrachtung
V. Fünftes Stück
Von dem Menschen
Erste Betrachtung
Zweyte Betrachtung
Dritte Betrachtung
Vierte Betrachtung
Fünfte Betrachtung
Sechste Betrachtung
Siebende Betrachtung
Achte Betrachtung
VI. Sechstes Stück
Von Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist
Erste Betrachtung
Zweyte Betrachtung
Dritte Betrachtung
Vierte Betrachtung
Fünfte Betrachtung
Sechste Betrachtung
Siebende Betrachtung
Achte Betrachtung
VII. Siebendtes Stück
Vorbericht
Von Jesus Christus als gƶttlicher Erlƶser der Menschen
Erste Betrachtung
Zweyte Betrachtung
Dritte Betrachtung
Vierte Betrachtung
Fünfte Betrachtung
Sechste Betrachtung
Siebendte Betrachtung
Achte Betrachtung
Neunte Betrachtung
Zehente Betrachtung
VIII. Achtes und letztes Stück
Erinnerung
Von dem gƶttlichen Beystande der Gnade
Erste Betrachtung
Zweyte Betrachtung
Dritte Betrachtung
Vierte Betrachtung
Von der Auferstehung der Todten
Erste Betrachtung
Zweyte Betrachtung
Dritte Betrachtung
Vierte Betrachtung
Von der Tauffe und dem Nachtmahle
Erste Betrachtung
Zweyte Betrachtung
Dritte Betrachtung
Vierte Betrachtung
Fünfte Betrachtung
Sechste Betrachtung
ErlƤuterungen
Register
Bibelstellen
Personen
Antike Autoren
Sachen

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