Gesammelte Schriften 1933–1936.

Mit ergänzenden Beiträgen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

By (author) Carl Schmitt

Book cover: Gesammelte Schriften 1933–1936.

Extent: 582 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law

Language: German

Hardback (Published)

(April 2021)

ISBN: 9783428157624

6.18 x 9.17 inches

Price: $145.00

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Der Band dokumentiert diese in den ersten vier Jahren des Dritten Reiches verfassten Abhandlungen des weltweit so umstrittenen wie einflussreichen Juristen Carl Schmitt und stellt die anhaltende Diskussion um seine Mitarbeit bei der Konsolidierung der nationalsozialistischen Herrschaft damit auf eine sichere Quellengrundlage. Aufgenommen wurden die in diesem Zeitraum veröffentlichten unselbständigen Aufsätze und Artikel sowie die Monographien »Das Reichsstatthaltergesetz«, »Staat, Bewegung, Volk« und »Nationalsozialismus und Völkerrecht«. Ergänzt wird der Band um einige nach 1936 erschienene, anderweitig nicht greifbare Titel. Den Band beschließen Hinweise zu einzelnen Schriften und eine Bibliographie aller Werke Schmitts in dem Zeitraum 1933 bis 1944.


Am 24. Marz 1933 beschloss der Reichstag das Gesetz “Zur Behebung der Not von Volk und Reich”, das sogenannte Ermachtigungsgesetz. Die Grundrechte und die parlamentarische Regierungsform der Weimarer Verfassung waren damit suspendiert. Die Diktatur begann sich zu etablieren. Der Staats- und Volkerrechtler Carl Schmitt, der bis dahin fur seine Version einer Rettung der Weimarer Verfassung durch ein nationales Prasidialsystem gekampft hatte, reagierte mit einer der beruchtigtsten Kehrtwenden des politischen Denkens im 20. Jahrhundert. Bis 1936 entfaltete er eine umfangreiche publizistische Tatigkeit, um das NS-Regime staats- und volkerrechtlich zu untermauern. Der Band dokumentiert diese in den ersten vier Jahren des Dritten Reiches verfassten Abhandlungen des weltweit so umstrittenen wie einflussreichen Juristen Carl Schmitt und stellt die anhaltende Diskussion um seine Mitarbeit bei der Konsolidierung der nationalsozialistischen Herrschaft damit auf eine sichere Quellengrundlage. Aufgenommen wurden die in diesem Zeitraum veroffentlichten unselbstandigen Aufsatze und Artikel sowie die Monographien “Das Reichsstatthaltergesetz”, “Staat, Bewegung, Volk” und “Nationalsozialismus und Volkerrecht”. Erganzt wird der Band um einige nach 1936 erschienene, anderweitig nicht greifbare Titel. Den Band beschlieaen Hinweise zu einzelnen Schriften und eine Bibliographie aller Werke Schmitts in dem Zeitraum 1933 bis 1944.

Schriften Nr. 1 bis 65

Hinweise

Bibliographie

Personenregister

Sachregister

Carl Schmitt, geboren am 11.7.1888 in Plettenberg, lehrte als Professor für Verfassungs- und Völkerrecht in Greifswald (1921), Bonn (1922), Berlin (Handelshochschule, 1926), Köln (1932) sowie an der Universität Berlin (1933–1945). Er gehört zu den anregendsten und zugleich umstrittensten politischen Denkern dieses Jahrhunderts in Deutschland. Vor allem seine Definitionen der Begriffe Politische Romantik und Politische Theologie, Souveränität, Diktatur, Legalität und Legitimität sowie des Politischen (»Freund-Feind-Theorie«) hatten starken Einfluß weit über die Grenzen Deutschlands und seines Faches hinaus. Carl Schmitt starb 96jährig am Ostersonntag, dem 7. April 1985, in seinem Geburtsort.

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