Alltag – Erinnerung – Aufarbeitung an der Universität Wien

Historische Wissenschaften in Austrofaschismus, Nationalsozialismus und Nachkriegszeit

Contributions by Johannes Feichtinger Contributions by Ina Friedmann Contributions by Martha Keil Contributions by Peter Kruschwitz Contributions by Marija Wakounig Contributions by Thomas Winkelbauer Edited by Christoph Augustynowicz Edited by Martina Fuchs Edited by Florian-Jan Ostrowski

Book cover: Alltag – Erinnerung – Aufarbeitung an der Universität Wien

Extent: 201 pages

Publisher: V&R unipress

Subjects: German Studies, Social Sciences , Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Hardback (Published)

(January 2025)

ISBN: 9783847117872

6.3 x 9.33 inches

Price: $63.00

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Erinnern ist ein aktiver, kollaborativer Prozess zur Verlangsamung kollektiven Vergessens. Die historischen Institute der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultat der Universitat Wien beschaftigen sich vermehrt mit ihrer Vergangenheit in den Jahren von Austrofaschismus, Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. Viele Angehorige der Universitat Wien waren Opfer, aber noch viele mehr Wegbereiter und Mittater der nationalsozialistischen Ideologie. Einzelne Ergebnisse dieser Aufarbeitung werden im vorliegenden Band prasentiert. Neben grundsatzlichen Ausfuhrungen zum Fach Geschichte an der Universitat Wien, zur Entwicklung der Disziplin zwischen den 1930er- und 1960er-Jahren sowie zu Universitatsalltag und Bibliothekswesen werden vier Lehrende unter dem Signum “Zwischen Opfer- und Taterrollen” vorgestellt. Ein weiterer Beitrag gedenkt eines Grazer Mediavisten, der in Wien studiert hatte und 1942 im Ghetto Theresienstadt umkam.


German description: Erinnern ist ein aktiver, kollaborativer Prozess zur Verlangsamung kollektiven Vergessens. Die historischen Institute der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultat der Universitat Wien beschaftigen sich vermehrt mit ihrer Vergangenheit in den Jahren von Austrofaschismus, Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. Viele Angehorige der Universitat Wien waren Opfer, aber noch viele mehr Wegbereiter und Mittater der nationalsozialistischen Ideologie. Einzelne Ergebnisse dieser Aufarbeitung werden im vorliegenden Band prasentiert. Neben grundsatzlichen Ausfuhrungen zum Fach Geschichte an der Universitat Wien, zur Entwicklung der Disziplin zwischen den 1930er- und 1960er-Jahren sowie zu Universitatsalltag und Bibliothekswesen werden vier Lehrende unter dem Signum “Zwischen Opfer- und Taterrollen” vorgestellt. Ein weiterer Beitrag gedenkt eines Grazer Mediavisten, der in Wien studiert hatte und 1942 im Ghetto Theresienstadt umkam. English summary: Remembering is an active, collaborative process to slow down collective forgetting. The historical institutes of the Historical and Cultural Studies Faculty at the University of Vienna are increasingly dealing with their past during the years of Austrofascism, National Socialism, and the post-war period. Many members of the University of Vienna were victims, but even more were facilitators and accomplices of the National Socialist ideology. This volume presents individual results of this reappraisal. In addition to fundamental discussions about the field of history at the University of Vienna, the development of the discipline between the 1930s and the 1960s, and everyday university life and library science, four lecturers are presented under the heading “Between Victim and Perpetrator Roles.” Another contribution commemorates a medievalist from Graz who had studied in Vienna and perished in the Theresienstadt Ghetto in 1942.

  • Contributions by Johannes Feichtinger
  • Contributions by Ina Friedmann
  • Contributions by Martha Keil
  • Contributions by Peter Kruschwitz
  • Contributions by Marija Wakounig
  • Contributions by Thomas Winkelbauer
  • Edited by Christoph Augustynowicz
  • Edited by Martina Fuchs
  • Edited by Florian-Jan Ostrowski